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Schnelle Ausloesung von Leistungsschaltern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016451D
Original Publication Date: 2003-Jul-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25
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Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Diese Entwicklung stellt eine Moeglichkeit dar, Leistungsschalter im Kurzschlussfall noch vor Erreichen des vollen Kurzschlussstromes abzuschalten. Dazu werden zusaetzliche Stromwandler oder zusaetzliche Sekundaerwicklungen vorhandener Stromwandler in Leistungsschaltern verwendet, die ueber einen schnellen Ausloesemagneten den Leistungsschalter in kuerzerer Zeit betaetigen (5 – 10 ms), als mit elektronischer Steuerung (ca. 15 ms). Eine moegliche Verschaltung zeigt Abb. 2. Der Sekundaerstrom wird gleichgerichtet, die Wandler sind in Reihe geschaltet. Diese Verschaltung stellt eine Konstantstromquelle dar, die im Fehlerfall den Ausloesemagneten wesentlich schneller reagieren laesst als eine Konstantspannungsquelle (Parallelschaltung der Wandler). Ausserdem wird damit sichergestellt, dass nur der Sekundaerstrom, der aus dem hoechsten Primaerstrom resultiert, den Leistungsschalter ausloest. Die erste Sekundaerwicklung (Abb. 1), die in diesem Beispiel einer elektronischen Ausloesesteuerung des Leistungsschalters dient, stellt eine Strombegrenzung dar. Durch eine in Abb. 1 dargestellte moegliche Bauweise der zweiten Sekundaerwicklung koennen hoehere Primaerstroeme erfasst werden.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J06754.doc page: 1

Schnelle Ausloesung von Leistungsschaltern

Idea: Wolfgang Roehl, DE-Berlin; Marc Liebetruth, DE-Berlin; Henry Franke; DE-Berlin

Diese Entwicklung stellt eine Moeglichkeit dar, Leistungsschalter im Kurzschlussfall noch vor Erreichen des vollen Kurzschlussstromes abzuschalten. Dazu werden zusaetzliche Stromwandler oder zusaetzliche Sekundaerwicklungen vorhandener Stromwandler in Leistungsschaltern verwendet, die ueber einen schnellen Ausloesemagneten den Leistungsschalter in kuerzerer Zeit betaetigen (5 - 10 ms), als mit elektronischer Steuerung (ca. 15 ms). Eine moegliche Verschaltung zeigt Abb. 2. Der Sekundaerstrom wird gleichgerichtet, die Wandler sind in Reihe geschaltet. Diese Verschaltung stellt eine Konstantstromquelle dar, die im Fehlerfall den Ausloesemagneten wesentlich schneller reagieren laesst als eine Konstantspannungsquelle (Parallelschaltung der Wandler). Ausserdem wird damit sichergestellt, dass nur der Sekundaerstrom, der aus dem hoechsten Primaerstrom resultiert, den Leistungsschalter ausloest.

Die erste Sekundaerwicklung (Abb. 1), die in diesem Beispiel einer elektronischen Ausloesesteuerung des Leistungsschalters dient, stellt eine Strombegrenzung dar. Durch eine in Abb. 1 dargestellte moegliche Bauweise der zweiten Sekundaerwicklung koennen hoehere Primaerstroeme erfasst werden.

Diese Schaltung laesst sich in die meisten bestehenden Leistungsschalter nachtraeglich einbauen.

Abb. 1: Beispiel ein...