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Tastenbeleuchtung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016520D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 7 (2003-07-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25
Document File: 2 page(s) / 78K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Im Allgemeinen haben Mobiltelefone wesentlich weniger Tasten, als das Alphabet umfasst. Mit Hilfe solcher reduzierter Tastaturen lassen sich unter Verwendung der Mehrfachbelegung trotzdem Texte eingeben (Abb.). Dabei wird eine Taste gewoehnlich von drei unterschiedlichen Buchstaben belegt. Eine Moeglichkeit, den gewuenschten Buchstaben auszuwaehlen, besteht nun darin, die entsprechende Taste kurz nacheinander mehrfach zu betaetigen. Eine andere und schnellere Moeglichkeit ist die Verwendung der sogenannten T9-Technik (Texteingabe mit 9 Tasten). Dabei wird die Taste, die den gewuenschten Buchstaben enthaelt, nur einmal gedrueckt. Von den der Taste zugeordneten Zeichen wird dasjenige ausgewaehlt, dass dem wahrscheinlichsten Wort entspricht. Das wahrscheinlichste Wort bestimmt dabei ein Woerterbuchprogramm im Mobiltelefon, das Informationen ueber die Haeufigkeit der Woerter in ueblichen Texten enthaelt. Da eine Tastensequenz normalerweise mehreren moeglichen Woertern entspricht, kann der Anwender durch weitere Tastendruecke das gewuenschte Wort auswaehlen.

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Tastenbeleuchtung

Idea: Dr. Frank Kowalewski, DE-Salzgitter; Dr. Markus Trauberg, DE-Salzgitter

Im Allgemeinen haben Mobiltelefone wesentlich weniger Tasten, als das Alphabet umfasst. Mit Hilfe solcher reduzierter Tastaturen lassen sich unter Verwendung der Mehrfachbelegung trotzdem Texte eingeben (Abb.). Dabei wird eine Taste gewoehnlich von drei unterschiedlichen Buchstaben belegt. Eine Moeglichkeit, den gewuenschten Buchstaben auszuwaehlen, besteht nun darin, die entsprechende Taste kurz nacheinander mehrfach zu betaetigen. Eine andere und schnellere Moeglichkeit ist die Verwendung der sogenannten T9-Technik (Texteingabe mit 9 Tasten). Dabei wird die Taste, die den gewuenschten Buchstaben enthaelt, nur einmal gedrueckt. Von den der Taste zugeordneten Zeichen wird dasjenige ausgewaehlt, dass dem wahrscheinlichsten Wort entspricht. Das wahrscheinlichste Wort bestimmt dabei ein Woerterbuchprogramm im Mobiltelefon, das Informationen ueber die Haeufigkeit der Woerter in ueblichen Texten enthaelt. Da eine Tastensequenz normalerweise mehreren moeglichen Woertern entspricht, kann der Anwender durch weitere Tastendruecke das gewuenschte Wort auswaehlen.

Kern der Erfindung ist, nicht die gesamte Tastatur, sondern nur einzelne Tasten einer Eingabe- Tastatur in Abhaengigkeit von den vorher betaetigten Tasten zu beleuchten. Es werden immer nur die als naechste Eingabe moeglichen Buchstabentasten beleuchtet (Analog zu einem elektronischen Musikinstrument, bei dem eine Melodie gespielt werden kann, wenn man die nacheinander aufleuchtenden Tasten betaetigt.). Unter Verwendung der im Woerterbuch enthaltenen Wortwahrscheinlichkeiten koennen Wahrscheinlichkeiten fuer die als naechstes moeglichen Tasten berechnet werden. Sei p(W) die im Woerterbuch eingetragene Wahrscheinlichkeit des Wortes W. Dann errechnet sich daraus die Wahrscheinlichkeit pi(T) dafuer, dass beispielsweise die Taste T als i-te Taste gedrueckt wird nach:

  T
pi p


Buchstabe

(

Je nach Wahrscheinlichkeit koennen die Tasten verschieden stark oder mit verschiedenen Farben beleuchtet werden. Bei der Bestimmung der naechsten zulaessigen Tastendruecke kann auch grammatikalische Information beruecksichtigt werden. Dann werden nur die Tasten beleuchtet, die zu Woertern fuehren, welche einen grammatikalisch korrekten Satz ergeben. Zusaetzlich oder an Stelle der Beleuchtung der Tasten kann vorgesehen sein, dem Bediener zulaessige Tasten taktil anzuzeigen. Zum Beispiel koennen nicht zulaessige Tasten vibrieren oder auf einer geringere Hoehe eingestellt werden. Neben der Beleuchtung zulaessiger T...