Browse Prior Art Database

Einsatz Technologischer Objekte zur durchgaengigen Steuerung eines Aktors, der von verschiedenen Steuerungskomponenten abwechselnd genutzt wird

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016646D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 8 (2003-08-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Aug-25
Document File: 2 page(s) / 75K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Bei hydraulisch angetriebenen Maschinen (z.B. bei einer Kunststoffspritzgiessmaschine) ist in der Maschine haeufig eine fuer mehrere Bewegungsachsen gemeinsam genutzte Hydraulikpumpe mit Regelventil vorhanden. Diese Regelpumpe kann ueber sogenannte Schwarz-Weiss-Ventile (Ventile mit der Funktion eines Schalters) auf die jeweils aktive Achse geschaltet werden. Ein Steuerungssystem uebernimmt die durchgaengige und eindeutige Steuerung einer solchen Maschine. Ein solches Steuerungssystem kann auf Programmelementen basieren, die als sogenannte Technologische Objekte (TO) bezeichnet werden. Jeweils ein Technologisches Objekt im Steuerungsprogramm repraesentiert eine reale Achse, eine Nocke, einen Messfuehler oder aehnliches. Ueblicherweise sind bisher den im Steuerungssystem als Technologische Objekte implementierten Instanzen (z.B. sogenannte Logische Achsen) jeweils Aktoren (Stellglieder) eindeutig zugeordnet. Die Steuerung der gemeinsamen Regelpumpe erfolgt entweder applikativ (d.h. durch ergaenzende Anwendungsprogramme) oder ueber spezielle der jeweiligen Anordnung angepasste Reglerbausteine.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 52% of the total text.

Page 1 of 2

S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J05479.doc page: 1

Einsatz Technologischer Objekte zur durchgaengigen Steuerung eines Aktors, der von verschiedenen Steuerungskomponenten abwechselnd genutzt wird

Idea: Raimund Kram, DE-Erlangen; Rolf-Dieter Pavlik, DE-Erlangen

Bei hydraulisch angetriebenen Maschinen (z.B. bei einer Kunststoffspritzgiessmaschine) ist in der Maschine haeufig eine fuer mehrere Bewegungsachsen gemeinsam genutzte Hydraulikpumpe mit Regelventil vorhanden. Diese Regelpumpe kann ueber sogenannte Schwarz-Weiss-Ventile (Ventile mit der Funktion eines Schalters) auf die jeweils aktive Achse geschaltet werden. Ein Steuerungssystem uebernimmt die durchgaengige und eindeutige Steuerung einer solchen Maschine.

Ein solches Steuerungssystem kann auf Programmelementen basieren, die als sogenannte Technologische Objekte (TO) bezeichnet werden. Jeweils ein Technologisches Objekt im Steuerungsprogramm repraesentiert eine reale Achse, eine Nocke, einen Messfuehler oder aehnliches. Ueblicherweise sind bisher den im Steuerungssystem als Technologische Objekte implementierten Instanzen (z.B. sogenannte Logische Achsen) jeweils Aktoren (Stellglieder) eindeutig zugeordnet. Die Steuerung der gemeinsamen Regelpumpe erfolgt entweder applikativ (d.h. durch ergaenzende Anwendungsprogramme) oder ueber spezielle der jeweiligen Anordnung angepasste Reglerbausteine.

Vorgeschlagen wird der Einsatz der von den Technologischen Objekten bereitgestellten Funktionen und Eigenschaften auch fuer Maschinen oder Systeme, die einen zentralen Aktor fuer nun auch mehrere Technologische Objekte (z.B. Logische Achsen) besitzen, wie in Abb. 1 schematisch dargestellt ist. Dabei kann das grundsaetzliche Konzept eines Steuerungssystems auf Basis von Technologischen Objekten und deren freie Instanziierbarkeit beibehalten werden. Letztgenannte bedeutet beispielsweise, dass fuer den Objekttyp "Achse" einzelne Achsen als durch die Software zu beruecksichtigende Groessen ausgewaehlt und als Programmelemente festgelegt werden koennen. Eine Beibehaltung der Steuerungssicht (u.a. Programmierung, Beobachtung, Konfiguration der TO) ist ebenfalls moeglich. Die bisher meist applikativ auszufuehrenden Verknuepfu...