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Abschaetzung der Kraftstoffqualitaet mit Hilfe eines in eine Leistungsendstufe integrierten Temperatursensors

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016783D
Original Publication Date: 2003-Aug-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Aug-25
Document File: 2 page(s) / 83K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Zur Zeit werden Kraftstoffqualitaetsaenderungen mit Hilfe der sogenannten Startmengenadaption oder der Laufunruhe-Methode erkannt. Bei diesen Verfahren werden der Drehzahlanstieg beim Starten eines Verbrennungsmotors bzw. Drehzahlschwankungen ausgewertet. Liegen der Drehzahlanstieg bzw. die Drehzahlschwankungen nicht innerhalb eines erlaubten Toleranzintervalls, wird die Einspritzzeit derart geaendert, dass ein moeglichst optimaler Verbrennungsvorgang gewaehrleistet wird. Der Betrag der Korrektur kann mit diesen beiden Methoden jedoch nur sehr ungenau berechnet werden, sodass sie unter Umstaenden zu stark ausfaellt. Insbesondere besteht nach einem Tankvorgang mit sehr gutem Treibstoff die Gefahr, dass bei einem sogenannten „schlechten Start“ das Kraftstoff-Luft-Gemisch zu fett gewaehlt wird und der Motor nur noch schlecht oder gar nicht mehr anspringt. Desweiteren kann das ungewollte Drehzahlverhalten auch andere Ursachen haben und nicht auf die veraenderte Benzinqualitaet zurueckzufuehren sein, wodurch es zu falschen Kompensationen bei der Wahl des Kraftstoff-Luft-Gemisches kommen kann. In der Patentschrift DE 101 29 776 C1 wird ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem mit Hilfe eines Temperatursensors die Temperaturerniedrigung durch das Verdampfen des Kraftstoffes gemessen wird und dadurch dessen Fluechtigkeit abgeschaetzt werden kann. Mit Hilfe dieser Daten kann dann die Einspritzzeit zusaetzlich zu obigen Verfahren geregelt werden. Der Sensor wird dabei derart in das Saugrohr der Brennkraftmaschine eingebracht, dass er vom Kraftstoffstrahl des Einspritzventils zumindest teilweise benetzt wird und sich somit ein Wandfilm um den Temperatursensor bilden kann. Der Nachteil dieses Verfahrens ist jedoch, dass zusaetzlicher Bauplatz im Saugrohr sowie Steckverbindungen und Kabel benoetigt werden.

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S

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Abschaetzung der Kraftstoffqualitaet mit Hilfe eines in eine Leistungsendstufe integrierten Temperatursensors

Idea: Harry Schuele, DE-Regensburg

Zur Zeit werden Kraftstoffqualitaetsaenderungen mit Hilfe der sogenannten Startmengenadaption oder der Laufunruhe-Methode erkannt. Bei diesen Verfahren werden der Drehzahlanstieg beim Starten eines Verbrennungsmotors bzw. Drehzahlschwankungen ausgewertet. Liegen der Drehzahlanstieg bzw. die Drehzahlschwankungen nicht innerhalb eines erlaubten Toleranzintervalls, wird die Einspritzzeit derart geaendert, dass ein moeglichst optimaler Verbrennungsvorgang gewaehrleistet wird. Der Betrag der Korrektur kann mit diesen beiden Methoden jedoch nur sehr ungenau berechnet werden, sodass sie unter Umstaenden zu stark ausfaellt. Insbesondere besteht nach einem Tankvorgang mit sehr gutem Treibstoff die Gefahr, dass bei einem sogenannten "schlechten Start" das Kraftstoff-Luft-Gemisch zu fett gewaehlt wird und der Motor nur noch schlecht oder gar nicht mehr anspringt. Desweiteren kann das ungewollte Drehzahlverhalten auch andere Ursachen haben und nicht auf die veraenderte Benzinqualitaet zurueckzufuehren sein, wodurch es zu falschen Kompensationen bei der Wahl des Kraftstoff-Luft-Gemisches kommen kann.

In der Patentschrift DE 101 29 776 C1 wird ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem mit Hilfe eines Temperatursensors die Temperaturerniedrigung durch das Verdampfen des Kraftstoffes gemessen wird und dadurch dessen Fluechtigkeit abgeschaetzt werden kann. Mit Hilfe dieser Daten kann dann die Einspritzzeit zusaetzlich zu obigen Verfahren geregelt werden. Der Sensor wird dabei derart in das Saugrohr der Brennkraftmaschine eingebracht, dass er vom Kraftstoffstrahl des Einspritzventils zumindest teilweise benetzt wird und sich somit ein Wandfilm um den Temperatursensor bilden kann. Der Nachteil dieses Verfahrens ist jedoch, dass zusaetzlicher Bauplatz im Saugrohr sowie Steckverbindungen und Kabel...