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Verbesserung der Abdichtung in Mehrkolbenumhüllwerkzeugen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016870D
Original Publication Date: 1998-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21
Document File: 1 page(s) / 16K

Publishing Venue

Siemens

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Roman Peters: AUTHOR [+2]

Abstract

Halbleiterbauelemente werden zum Schutz vor Umwelteinflüssen mit einem Kunststoffgehäuse umhüllt. Bei den bekannten Umhüll-Verfahren wird (wie in Fig. 1 schematisch dargestellt), mit Rücksicht auf die sichere Abdichtung der Systemträger, im Bereich der Preßmasseneinspeisung (3) stets ein Spalt zwischen der oberen (1a) und der unteren Werkzeughälfte (2) gelassen. Dadurch kann die Dickentoleranz der Systemträger für einen sehr großen Bereich aufgefangen werden. Als problematisch wird jedoch empfunden, daß die Preßmasse auch in den Spalt (A) zwischen den beiden Werkzeughälften eindringt.

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Bauelemente

Verbesserung der Abdichtung in Mehrkolbenumhüllwerkzeugen

Idee: Roman Peters; Lappersdorf

Halbleiterbauelemente werden zum Schutz vor Umwelteinflüssen mit einemKunststoffgehäuse umhüllt. Bei den bekannten Umhüll-Verfahren wird (wie in Fig. 1schematisch dargestellt), mit Rücksicht auf die sichere Abdichtung der Systemträger, imBereich der Preßmasseneinspeisung (3) stets ein Spalt zwischen der oberen (1a) und derunteren Werkzeughälfte (2) gelassen. Dadurch kann die Dickentoleranz der Systemträgerfür einen sehr großen Bereich aufgefangen werden. Als problematisch wird jedochempfunden, daß die Preßmasse auch in den Spalt (A) zwischen den beiden Werkzeughälfteneindringt.

Um diesem Problem zu begegnen wird, wie in Fig. 2 dargestellt, vorgeschlagen, in die obereWerkzeughälfte (1b) einen Dichtkolben (4) derart einzusetzen, daß dieser genau über derPreßmasseneinspeisung (3) in der unteren Werkzeughälfte (2) positioniert ist und diegesamte notwendige Dichtkraft aus der Schließbewegung der Presse bezieht. Gleichzeitigwerden die Randbereiche des Systemträgers im werkstofftypischen (verformungs)-elastischen Bereich als Dichtung zwischen oberer und unterer Werkzeughälfte verwendet.Durch diese Modifikation wird der Preßraum vollständig verschlossen und ein Austreten derPreßmasse verhindert.

Fig. 1

Fig. 2

1a

A

4

1b

2

2

3

3

Siemens Technik Report

Jahrgang 1  Nr. 1  Oktober 1998