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Mikrocontroller mit Watchdog und Stapelzeigerprüfung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016885D
Original Publication Date: 1998-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21
Document File: 2 page(s) / 16K

Publishing Venue

Siemens

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Ulrich Baumgärtl: AUTHOR [+3]

Abstract

Mikrocontroller, wie sie z.B. in modernen elektrischen Überstromauslösern für Niederspannungs-Leistungsschaltern eingesetzt werden, sind nach dem Stand der Technik mit Peripheriebausteinen, Programmspeicher, Arbeitsspeicher und einer sogenannten Watchdog-Schaltung zur Überwachung des ordnungsgemäßen Programmablaufes ausgerüstet.

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Energie

Mikrocontroller mit Watchdog und Stapelzeigerprüfung

Idee: Ulrich Baumgärtl, Berlin; Wolfgang Röhl, Berlin; Holger Hochgraef, Ganzer

Mikrocontroller, wie sie z.B. in modernen elektrischen Überstromauslösern fürNiederspannungs-Leistungsschaltern eingesetzt werden, sind nach dem Stand der Technikmit Peripheriebausteinen, Programmspeicher, Arbeitsspeicher und einer sogenanntenWatchdog-Schaltung zur Überwachung des ordnungsgemäßen Programmablaufesausgerüstet.

Diese Watchdoch-Schaltung wird bei ordnungsgemäßem Programmablauf in periodischenAbständen mit einem Signal beaufschlagt. Nach längerem Ausbleiben des Signals wird einRücksetzsignal für den Mikrocontroller generiert. Bleiben auch nach dem Rücksetzen dieperiodischen Watchdog-Signale aus, so wird eine Fehlermeldung (Alarm) generiert.

Im Arbeitsspeicher (RAM) des Mikrocontroller befinden sich gleichzeitig Daten (z.B.Variablen) und der Stapelspeicher (Stack), der typischerweiseUnterprogrammrücksprungadressen und Übergabeparameter bei Funktionsaufrufen enthält.Da der Stapelspeicher in Abhängigkeit von äußeren Ereignissen (z.B. Interrupts)verschieden groß sein kann, werden zur effektiven Ausnutzung des Arbeitsspeichersüblicherweise die Daten von der niedrigsten RAM-Adresse an mit steigenden Adressenabgelegt, während der Stapelzeiger (Stackpointer) zu Programmbeginn mit der höchstenRAM-Adresse vorbelegt wird. Während des Programmablaufes kann es nun geschehen, daßder Stapelspeicher so viele Einträge enthält, daß der Stapelzeiger auf die höchstenEintragsadressen des Datenbereiches verweist. Beim folgende...