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Call Home Watch – Ganz einfach nach Hause telefonieren

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016893D
Original Publication Date: 1998-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21
Document File: 6 page(s) / 30K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Dipl.-Inf. (Univ.) Andreas Englisch: AUTHOR

Abstract

Fast alle Menschen können es bedienen – und doch ist es eines der komplexesten und gleichzeitig universellsten Systeme unserer Welt. Die Rede ist vom PSTN, also vom öffentlichen Telefonnetz. Doch so "öffentlich" ist es heutzutage nicht mehr; vielmehr hat hier in den letzten Jahren die Marktwirtschaft Einzug gehalten und es geht auf diesem "Marktplatz" um sehr viel Geld: Auch wenn die kleinste Einheit, die gehandelt wird, nur Bruchteile unserer Währung kostet (die Rede ist von einer Gesprächssekunde), stehen doch Milliarden auf dem Spiel. Und deswegen gilt es, telefonieren ganz einfach zu machen. Längst haben die Marktstrategen einiger neuer Netzbetreiber hierzulande erkannt, daß viele Privatkunden von ihrem Anschluß zu Hause aus zwar theoretisch bis in jeden Winkel dieser Erde telefonieren, sprich einige hundert Millionen andere Anschlüsse erreichen können, dies aber in der Praxis nur sehr selten tun. Der Löwenanteil der Gespräche wird mit wenigen Freunden und Verwandten geführt. Diese Überlegungen haben in der jüngsten Vergangenheit schon bei einigen Netzbetreibern zu Rabattsystemen geführt, die beim Privatkunden (oder auch bei kleinen Geschäftskunden) besondere Anreize auslösen sollen.

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Information / Kommunikation

Call Home Watch – Ganz einfach nach Hause telefonieren

Idee: Dipl.-Inf. (Univ.) Andreas Englisch, München

Fast alle Menschen können es bedienen – und doch ist es eines der komplexesten undgleichzeitig universellsten Systeme unserer Welt. Die Rede ist vom PSTN, also vomöffentlichen Telefonnetz. Doch so "öffentlich" ist es heutzutage nicht mehr; vielmehr hathier in den letzten Jahren die Marktwirtschaft Einzug gehalten und es geht auf diesem"Marktplatz" um sehr viel Geld: Auch wenn die kleinste Einheit, die gehandelt wird, nurBruchteile unserer Währung kostet (die Rede ist von einer Gesprächssekunde), stehen dochMilliarden auf dem Spiel. Und deswegen gilt es, telefonieren ganz einfach zu machen.

Längst haben die Marktstrategen einiger neuer Netzbetreiber hierzulande erkannt, daß vielePrivatkunden von ihrem Anschluß zu Hause aus zwar theoretisch bis in jeden Winkel dieserErde telefonieren, sprich einige hundert Millionen andere Anschlüsse erreichen können, diesaber in der Praxis nur sehr selten tun. Der Löwenanteil der Gespräche wird mit wenigenFreunden und Verwandten geführt. Diese Überlegungen haben in der jüngstenVergangenheit schon bei einigen Netzbetreibern zu Rabattsystemen geführt, die beimPrivatkunden (oder auch bei kleinen Geschäftskunden) besondere Anreize auslösen sollen.

Doch was ist mit den Gesprächen in die andere Richtung: sprich der Privatkunde wird alsB-Teilnehmer von seinen Freunden und Verwandten angerufen? In Telefonzellen brauchtman Kleingeld oder Prepaid-Telefonkarten, aus Hotels kann man es mit Calling Cardsversuchen, die jedoch kompliziert in der Handhabung sind, und Mobilfunk ist – noch – teuerpro Einheit und in den Anschaffungskosten, erfordert außerdem die Mitführung einesGerätes.

Die in folgenden beschriebene Lösung dieses Problems liegt in der geschickten Kombinationdreier bereits bekannter Geräte bzw. Techniken: eine Armbanduhr, ein Tonwahlsender undeine Telefonchipkarte. Man nehme aber von jedem nur das Beste…� Das Lösungsprinzipbesteht darin, einen Tonwahlsender so in eine Armbanduhr zu integrieren, daß mit Hilfeeines� einzigen� Tastendruckes an dieser Armbanduhr (d. h. ohne weitere Eingaben!) voneinem beliebigen Telefonapparat aus (z. B. aus öffentlichen Telefonzellen, in Hotels,Krankenhäusern usw.)� eine Telefonverbindung zu einem fest einprogrammiertenB-Teilnehmer aufgebaut werden kann.

Siemens Technik Report

Jahrgang 1� Nr. 1� Oktober 1998

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Welche Vorteile hat das?

·� � Diese Bedienung ist so einfach wie nur irgend möglich und kann beispielsweise auch vonKindern, alten oder behinderten Menschen und sogar in unbeleuchteten Räumendurchgeführt werden.

·� � Für das Aufbauen der Telefonverbindung oder für die Bezahlung der anfallendenGesprächsgebühren wird kein Kleingeld benötigt.

·� � Außer der Call Home Watch benötigt ihr Träger nichts weiter (z. B. keine Telefonkarte,keinen Tonwahlsender oder anderes Zusatzgerät, keine...