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Schutzweichenstellung bei Ablaufanlagen mit mehr als einem Berggleis

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016894D
Original Publication Date: 1998-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21
Document File: 2 page(s) / 20K

Publishing Venue

Siemens

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Dietrich Ennulat: AUTHOR [+3]

Abstract

Die für einen Transportauftrag nötigen Transporteinheiten, wie z.B. Waggons, werden bei schienengebundenen Fahrzeugen über eine Ablaufanlage aus bereits verwendeten Zügen neu zusammengestellt. Hierbei fährt der abzudrückende Zug auf die Ablaufanlage und drückt in Zusammenarbeit mir dem Stellwerk Transporteinheit um Transporteinheit derart ab, daß die jeweilige Transporteinheit durch entsprechende Weichenstellung des Stellwerkes auf das gewünschte Gleis geführt wird. Sind nun mehr als ein Berggleis vorhanden, so kann, parallel zum Abdrücken eines Zuges, ein weiterer Zug auf einem anderen Berggleis heranfahren. Um den herannahenden Zug rechtzeitig vor Erreichen des Berggipfels zum Stillstand zu bringen, werden Anrückmelder verwendet und die Geschwindigkeit des herannahenden Zuges stufenweise reduziert. Kommt der herannahende Zug trotz dieser Sicherheitsvorkehrungen vor Erreichen des Berggipfels der Ablaufanlage nicht zum Stillstand, kann es bei den bekannten Anlagen zu Flankenfahrten gegen den gerade abgedrückten Zug kommen. Geschieht das im, in der Figur als Bereich (3) gekennzeichneten, Schnittpunkt der beiden Diagonalverbindungen, so kann es aufgrund des geringen Abstandes der beiden Gleise (5) und (6) zu einer Blockierung beider Gleise durch umfallende Transporteinheiten kommen.

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Verkehr

Schutzweichenstellung bei Ablaufanlagen mit mehr als einem Berggleis

Idee: Dietrich Ennulat, Braunschweig; Dr. Achim Gottschalk, Blankenburg;

Andreas Fischer, Obersickte

Die für einen Transportauftrag nötigen Transporteinheiten, wie z.B. Waggons, werden beischienengebundenen Fahrzeugen über eine Ablaufanlage aus bereits verwendeten Zügen neuzusammengestellt. Hierbei fährt der abzudrückende Zug auf die Ablaufanlage und drückt inZusammenarbeit mir dem Stellwerk Transporteinheit um Transporteinheit derart ab, daß diejeweilige Transporteinheit durch entsprechende Weichenstellung des Stellwerkes auf dasgewünschte Gleis geführt wird.

Sind nun mehr als ein Berggleis vorhanden, so kann, parallel zum Abdrücken eines Zuges,ein weiterer Zug auf einem anderen Berggleis heranfahren. Um den herannahenden Zugrechtzeitig vor Erreichen des Berggipfels zum Stillstand zu bringen, werden Anrückmelderverwendet und die Geschwindigkeit des herannahenden Zuges stufenweise reduziert.Kommt der herannahende Zug trotz dieser Sicherheitsvorkehrungen vor Erreichen desBerggipfels der Ablaufanlage nicht zum Stillstand, kann es bei den bekannten Anlagen zuFlankenfahrten gegen den gerade abgedrückten Zug kommen. Geschieht das im, in derFigur als Bereich (3) gekennzeichneten, Schnittpunkt der beiden Diagonalverbindungen, sokann es aufgrund des geringen Abstandes der beiden Gleise (5) und (6) zu einerBlockierung beider Gleise durch umfallende Transporteinheiten kommen.

Um dies zu vermeiden wird eine Schutzweichenstellung vorgeschlagen, die jedoch dasVorhandensein mindestens einer spitzen Weiche vor dem Zusammenlaufen der beidenbetroffenen Berggleise voraussetzt. Hierbei wird die erste spitze Weiche, die derherannahende zweite Zug auf der Ablaufanlage überfahren würde, vorsorglich in eine Lagegebracht, die vom „... anderen Berggleis weg...“ zeigt. Dies ist in der Figur im Bereich (1)dargestellt. Kommt der herannahende Zug nicht vor dem Erreichen der Berggipfels zumStehen, kann es maximal im Bereich (4), und nicht wie ohne diese Schaltung auch imBereich (3), zu einer K...