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Tanksonde für Tankinhaltsmeßsystem

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016917D
Original Publication Date: 1999-Jan-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21
Document File: 4 page(s) / 38K

Publishing Venue

Siemens

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Michael Eisentraudt: AUTHOR

Abstract

Zur Messung des Tankinhaltes (z.B. in den Kammern von Tankwagen) kommen Tankin- haltsmeßsysteme zum Einsatz, die neben der Messung des Füllstandes, Volumens und der Medientemperatur auch die Ausgabe von Überfüllalarmen ermöglichen. Um diese Funktio- nen abzudecken, ist es bekannt, Tankinhaltsmeßsysteme zu verwenden, die mit Hilfe einer Ultraschallmessung die erforderlichen Daten erheben. Um die bekannten Tankinhaltsmeßsysteme für mobile Anwendungen, wie z.B. in einem Tankwagen, zu verbessern, wird vorgeschlagen, ein Tankinhaltsmeßsystem, bestehend aus einem Tanksondenflansch (1) und zusammengefassten Meßrohren (2), derart in einem Tank zu installieren, daß der Tanksondenflansch (1) an der Tankunterseite installiert wird, wäh- rend die zusammengefassten parallelen Meßrohre (2) an der gegenüberliegenden Tankober- seite mit Hilfe eines Widerlagers (3) in axialer Richtung verschiebbar gelagert sind (vgl. Fig. 1). Das Parallelrohr (2) kann sich aufgrund dieser Konstruktion in axialer Richtung relativ zur Tanksondenhalterung bewegen, falls der Tank beim Be- oder Entfüllen deformiert. Die Abdichtung zwischen dem Tanksondenflansch (1) und dem Einschweißflansch erfolgt über eine Flachdichtung. Der elektrische Anschluß an den Controller, welcher mit Hilfe der integrierten Sondenelektronik für die Signalverarbeitung und die Datenausgabe zuständig ist, erfolgt über ein mehradriges Koaxialkabel (9), das mittels einer PG-Verschraubung wasserdicht durch den Deckel (10) des Tanksondenflansches (1) geführt wird. Verschiedene Ausführungsmöglichkeiten des Flanschaufbaus sind in den Figuren 4a und 4b dargestellt.

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Bauelemente

Tanksonde für Tankinhaltsmeßsystem

Idee: Michael Eisentraudt, Stockheim

Zur Messung des Tankinhaltes (z.B. in den Kammern von Tankwagen) kommen Tankin-haltsmeßsysteme zum Einsatz, die neben der Messung des Füllstandes, Volumens und derMedientemperatur auch die Ausgabe von Überfüllalarmen ermöglichen. Um diese Funktio-nen abzudecken, ist es bekannt, Tankinhaltsmeßsysteme zu verwenden, die mit Hilfe einerUltraschallmessung die erforderlichen Daten erheben.

Um die bekannten Tankinhaltsmeßsysteme für mobile Anwendungen, wie z.B. in einemTankwagen, zu verbessern, wird vorgeschlagen, ein Tankinhaltsmeßsystem, bestehend auseinem Tanksondenflansch (1) und zusammengefassten Meßrohren (2), derart in einem Tankzu installieren, daß der Tanksondenflansch (1) an der Tankunterseite installiert wird, wäh-rend die zusammengefassten parallelen Meßrohre (2) an der gegenüberliegenden Tankober-seite mit Hilfe eines Widerlagers (3) in axialer Richtung verschiebbar gelagert sind (vgl. Fig.1). Das Parallelrohr (2) kann sich aufgrund dieser Konstruktion in axialer Richtung relativzur Tanksondenhalterung bewegen, falls der Tank beim Be- oder Entfüllen deformiert. DieAbdichtung zwischen dem Tanksondenflansch (1) und dem Einschweißflansch erfolgt übereine Flachdichtung. Der elektrische Anschluß an den Controller, welcher mit Hilfe derintegrierten Sondenelektronik für die Signalverarbeitung und die Datenausgabe zuständigist, erfolgt über ein mehradriges Koaxialkabel (9), das mittels einer PG-Verschraubungwasserdicht durch den Deckel (10) des Tanksondenflansches (1) geführt wird. VerschiedeneAusführungsmöglichkeiten des Flanschaufbaus sind in den Figuren 4a und 4b dargestellt.

Der Tanksondenflansch (1) und der Tanksondendeckel (10) bestehen aus Edelstahl. ImFlanschrohr des Tanksondenflansches sind zwei Keramikscheiben (8) (Ultraschallsender undUltraschallempfänger) und eine Temperatorsensorplatine (11) (oder auch nur ein NTC-Widerstand) in eine kraftstoffbeständige Vergußmasse (7) eingegossen (vgl. Fig. 2). Um dieFlammendurchschlagssicherheit zwischen dem Tankinneren und der Umgebung zu ge-währleisten, muß eine effektive Vergußlänge (A) von mindestens 40mm eingehalten wer-den. Zusätzlich sind auf dem gleichen Höhenniveau, auf dem sich die eingegossenen Ke-ramikscheiben (8) befinden, im Flanschmantel (5) zwei radial dichtende O-Ringe (6) einge-setzt, die die Dichtigkeit zwischen der kraftstoffbeständigen Vergußmasse (7) und demEdelstahlrohr (5), welches den Flanschmantel bildet, garantiert. Durch eine in die Innenseitedes Flanschinnenmantels (5) gefräste Nut (B) ist die Vergußmasse (7) formschlüssig mitdem Flanschmantel (5) verbunden.

Siemens Technik Report

Jahrgang 2� Nr. 2� Januar 1999

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Innerhalb der Metallrohre (2), die mit Ultraschallreferenzmarken ausge...