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EINHEITLICHES VERFAHREN ZUR PLAUSIBILITÄTSKONTROLLE DER KONFIGURATIONSÄNDERUNGEN VON RADIOPARAMETERN IN EINEM MOBILFUNKNETZ

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016924D
Original Publication Date: 1999-Jan-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21
Document File: 5 page(s) / 24K

Publishing Venue

Siemens

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Lucian Hirsch: AUTHOR

Abstract

Configuration Management (CM) ist eine von fünf sogenannten „ Management Functional Areas “, die die TMN-Prinzipien identifizieren. Das CM definiert eine Reihe von Services , die eine Änderung der Struktur und damit des Verhaltens eines Telekommunikationsnetzes durch den Operator ermöglichen. Diese Services beziehen sich immer auf Instanzen von Managed Objects (MOs), die insgesamt die netzspezifische MIB bilden.

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Information / Kommunikation

EINHEITLICHES VERFAHREN ZUR PLAUSIBILITÄTSKONTROLLE DERKONFIGURATIONSÄNDERUNGEN VON RADIOPARAMETERN IN EINEMMOBILFUNKNETZ

Idee: Lucian Hirsch, München

Configuration Management  (CM) ist eine von fünf sogenannten „ Management FunctionalAreas “, die die TMN-Prinzipien identifizieren. Das CM definiert eine Reihe von  Services ,die eine Änderung der Struktur und damit des Verhaltens eines Telekommunikationsnetzesdurch den Operator ermöglichen. Diese  Services  beziehen sich immer auf Instanzen vonManaged Objects  (MOs), die insgesamt die netzspezifische MIB bilden.

Für das funktechnische Teilsystem (BSS) eines Mobilfunknetzes können „ on-line “Konfigurationsänderungen der Radioparameter von drei verschiedenen Managerseitenerfolgen (siehe Abb. 1):

Vor Ort mit einem LMT, das an verschiedenen Netzwerk- Entities  (BSC, BTSE, TRAU)angeschlossen werden kann (Änderungen von Parametern mit lokaler, BSS-weiterBedeutung)

Am OMC, auf dem „ Network Management Layer “ (Änderungen von Parametern mitregionaler, OMC-weiter Bedeutung)

Am NMC, auf dem „ Network Element Management Layer “ (Änderungen von einzelnenParametern mit netzweiter Bedeutung)

NMC

OMC1

OMCN

BSS1

BSS1

BSSN

BSSN

LMT

LMT

Abbildung 1:

Siemens Technik Report

Jahrgang 2  Nr. 2  Januar 1999

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Der gemeinsame Nachteil dieser Lösungen ist die eingeschränkte Plausibilitätskontrolle derdurch den Operator „ on-line “ erfolgten Konfigurationsänderungen. Da Änderungen derRadioparameter nur in einem globalen, netzweiten Kontext (d.h. unter Berücksichtigungaller Konfigurationsparameter) korrekt überprüft werden können, sind fehlerhafteÄnderungen mit negativen Konsequenzen für das Verhalten des gesamten Mobilfunknetzesdurchaus möglich.

Die kompletten BSS-Konfigurationsdaten sind üblicherweise nur im jeweiligenkundenspezifischen Netzplanungssystem ( Network Planing System , NPS) vorhanden, daskein Bestandteil des Mobilfunknetzes darstellt. Große Konfigurationsänderungen erfolgendeshalb heutzutage nur mit Hilfe dieses Netzplanungssystems über eine propietäre (nichtstandardisierte) Dateischnittstelle zu einem OMC-spezifischen Netzplanungs-Tool (sieheAbb. 2). Diese Lösung garantiert jederzeit eine korrekte Netztkonfiguration, hat aber dengroßen Nachteil, daß sie umständlich ist und deshalb dem Operator keine „ on-line “-Eingriffsmöglichkeit in die aktuelle Konfiguration ermöglicht.

Kundenspezifisches

Nicht-standardisierteSchnittstelle

Netzplanungs-Tool

BSS

BSS

Abbildung 2

Daher ist es erstrebenswert, ein einheitliches Verfahren zur globalen Plausibilitätskontrolleder Konfigurationsänderungen von Radioparametern in einem Mobilfunknetz unabhängigdavon, wo diese Änderungen stattfinden (LMT, OMC, NMC, NPS), zu definieren, da dasjetzige SBS keine netzweite Plausibilitätskontrolle der Konfigurationsänderungen, die amLMT, OMC oder NMC durchgeführt werden, bietet.

Folgend werden die Grundlagen des Verfahrens erläuter...