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DELAYCLASS ABHÄNGIGE VOLUMENSCHWELLWERTÜBERWACHUNG

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016925D
Original Publication Date: 1999-Jan-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21
Document File: 2 page(s) / 20K

Publishing Venue

Siemens

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Martin Wuschke: AUTHOR

Abstract

An öffentlichen Vermittlungsrechnern können aufgrund von Anlagenstörungen Gebührenverluste auftreten. Um den maximalen Gebührenverlust für den Netzbetreiber zu begrenzen, wurden Schwellwerte definiert, wann ein sogenannter „Zwischenrecord“ („ intermediate record “) erstellt werden soll. Damit werden die Gebührendaten aus dem ersten Teil einer Verbindung für den Betreiber gesichert. Dies ist insbesondere bei lang andauernden Verbindungen sinnvoll. In heutigen GSM-Vermittlungsrechnern ist eine Zeitschwelle von 15 bzw. 30 Minuten üblich, d.h. wenn die Verbindung länger als z.B. 30 Minuten bestehen, werden die Daten der ersten 30 Minuten gesichert. Sollte es nun zu Systemproblemen kommen, sind zumindest die Gebühren für den ersten Rufabschnitt (hier 30 Minuten) gesichert.

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Information / Kommunikation

DELAYCLASS ABHÄNGIGE VOLUMENSCHWELLWERTÜBERWACHUNG

Idee: Martin Wuschke, Berlin

An öffentlichen Vermittlungsrechnern können aufgrund von AnlagenstörungenGebührenverluste auftreten. Um den maximalen Gebührenverlust für den Netzbetreiber zubegrenzen, wurden Schwellwerte definiert, wann ein sogenannter „Zwischenrecord“(„ intermediate record “) erstellt werden soll. Damit werden die Gebührendaten aus demersten Teil einer Verbindung für den Betreiber gesichert. Dies ist insbesondere bei langandauernden Verbindungen sinnvoll. In heutigen GSM-Vermittlungsrechnern ist eineZeitschwelle von 15 bzw. 30 Minuten üblich, d.h. wenn die Verbindung länger als z.B. 30Minuten bestehen, werden die Daten der ersten 30 Minuten gesichert. Sollte es nun zuSystemproblemen kommen, sind zumindest die Gebühren für den ersten Rufabschnitt (hier30 Minuten) gesichert.

Da es sich bei GPSR   1    um einen paketvermittelten Dienst handelt, werden hier die Gebührenvolumenabhängig abgerechnet, d.h. die Gebührenhöhe richtet sich in erster Linie nach derMenge der übertragenen Daten (Einheit: Bytes). Der Richtwert für ein „ intemediate record “wird hier also in Bytes (Oktetts) angegeben.

In GSM 12.15 ist zur Zeit lediglich ein Volumenschwellwert   2    definiert. Dieser istunabhängig von der „DelayClass“   3    des „ Quality of Service “ (QoS). D.h. es kann nur einVolumenschwellwert für alle „DelayClasses“ festgelegt werden, womit eine Differenzierungnicht möglich ist. Die logische Zuordnung wäre wie folgt:

DELAYCLASS VOLUMENSCHWELLWERT

1

Schwellwert A

2

Schwellwert A

4

Schwellwert A

3

Schwellwert A

Tabelle 1: Aktuelle Z...