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Hör mal, wer da anruft (Intelligente Netze steuern den Klingelton)

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016929D
Original Publication Date: 1999-Jan-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21
Document File: 4 page(s) / 51K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Dr. Michael Gundlach: AUTHOR

Abstract

Wer hat sich nicht schon geärgert, dass er zum Telefon gerannt ist, weil es geklingelt hat und er einen wichtigen Anruf erwartet, und dann ist es doch nur die Schwiegermutter? Das bereits übliche Display auf dem Telefonapparat mit Anzeige der Rufnummer des Anrufenden hat den Nachteil, dass man erst zum Telefon eilen und auf das Display schauen muss.

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Information / Kommunikation

Hör mal, wer da anruft (Intelligente Netze steuern den Klingelton)

Idee: Dr. Michael Gundlach, München

Wer hat sich nicht schon geärgert, dass er zum Telefon gerannt ist, weil es geklingelt hatund er einen wichtigen Anruf erwartet, und dann ist es doch nur die Schwiegermutter? Dasbereits übliche Display auf dem Telefonapparat mit Anzeige der Rufnummer desAnrufenden hat den Nachteil, dass man erst zum Telefon eilen und auf das Display schauenmuss.

Wäre es nicht schön, wenn man schon am Klingeln erkennen könnte, wer einen anruft?

In privaten Netzen (PABX) wird beim Klingelton zwar oft zwischen internen und externenAnrufen unterschieden; Mobiltelefone haben eine ähnliche Option in ihrem internenTelefonbuch. Man verwendet ja nicht nur ein Telefon im Büro, sondern auch mindestenseines zu Hause, ein Handy, das Telefon im Hotel, u.s.w. In Zukunft wird man an all diesenEndgeräten mit derselben Rufnummer zu erreichen sein (Universal PersonalTelecommunications / UPT).

Lösung

Das Intelligent Network liefert uns die Lösung: Ein Anschlussinhaber kann festlegen, daßAnrufe zu seinem Anschluß von bestimmten Teilnehmern, gekennzeichnet durch diezugehörigen Rufnummern (Festnetz-, Mobilnetz- oder IN-), mit einem bestimmtenKlingelton angezeigt werden.

Die Steuerung der beschriebenen Funktion kann in einem „klassischen“ Intelligent Network(IN) durch einen Service Control Point (SCP) erfolgen, wie weiter unten beschrieben. Dabeiwird vorausgesetzt, daß im SSP des B-Teilnehmers ein Trigger gesetzt wird, der dieVerbindungsaufnahme zum SCP aktiviert. Hat der B-Teilnehmer eine IN-Nummer (z. B. alsTeilnehmer von UPT oder CTM), so wird stattdessen vom SSP des A-Teilnehmers eineVerbindung zu einem SCP aufgebaut; in diesem Fall entfällt der Trigger im SSP des B-Teilnehmers. Nimmt der B-Teilnehmer an einem IN-gesteuerten Number Portability Dienstteil, so ist kein spezieller Trigger im SSP des B-Teilnehmers notwendig, da von derVermittlungsstelle des B-Teilnehmers sowieso eine Verbindung zum SCP aufgebaut wird.

Die Steuerung der beschriebenen Funktion kann in ähnlicher Weise auch in einem„verteilten“ Intelligent Network durch einen Service Node (SN) erfolgen.

Das Management, d. h. die Festlegung der A-Rufnummern, die mit einem bestimmtenKlingelton alarmiert werden, kann z. B. über das Internet erfolgen. Alternativ ist auch einManagement über den normalen Telefonzugang mittels DTMF-Signalisierung möglich. Einegeeignete Authentifizierung des Teilnehmers (z. B. durch PIN oder kryptographischeVefahren) wird dabei vorausgesetzt.

Siemens Technik Report

Jahrgang 2  Nr. 2  Januar 1999

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Diese Erfindung ermöglicht es einem Teilnehmer, nach von ihm definierten Regelnankommende Telefonate am Klingelton zu unterscheiden. Dabei werden die für IntelligentNetworks definierten Funktionen und Protokollelemente verwendet.

Realisierung

Am Beispiel der Realisierung im klassischen (zentralen) IN wird im folgenden beschrieben,...