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Sensorsystem zur Seitenaufprallerkennung bei einem Kraftfahrzeug

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016954D
Original Publication Date: 1999-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21
Document File: 3 page(s) / 20K

Publishing Venue

Siemens

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Lorenz Pfau: AUTHOR [+3]

Abstract

Seitentüren eines Kraftfahrzeugs weisen in der Regel eine Türaußenhaut sowie eine Türinnenverkleidung auf. Im Zwischenraum zwischen Türaußenhaut und Türinnenverkleidung ist eine Drucksensoreinrichtung angeordnet. Diese Einrichtung enthält einen Luftdrucksensor zum Aufnehmen von Luftdruckstößen im Hohlraum, der durch die Türaußenhaut und die Türinnenverkleidung beschrieben ist. Ferner enthält die Einrichtung eine Auswerteelektronik, die mit dem Luftdrucksensor verbunden ist. Bei einem Aufprall auf die betreffende Seitentüre des Kraftfahrzeugs wird nun zumindest die Türaußenhaut verformt. Mit einer solchen Verformung geht eine Volumenänderung des vorbeschriebenen Hohlraums einher. In Folge der Volumenänderung wiederum steigt der Luftdruck im Hohlraum an. Dieser Luftdruckanstieg wird durch den Drucksensor aufgenommen und die Auswerteelektronik ausgewertet. Dabei wird beispielsweise das Luftdrucksignal mit einem Schwellwert verglichen. Wird ein solcher Schwellwert überschritten, so erfolgt vorzugsweise eine Auslösung des zugehörigen Seitenairbags. Dabei ist der Schwellwert derart bemessen, daß bei seinem Überschreiten durch das Drucksignal selbiges einen zum Auslösen des Seitenairbags ausreichend starken Aufprall anzeigt.

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Bauelemente

Sensorsystem zur Seitenaufprallerkennung bei einem Kraftfahrzeug

Idee: Lorenz Pfau, Regensburg; Thomas Stierle, Regensburg; Gerd Winkler, Regensburg

Seitentüren eines Kraftfahrzeugs weisen in der Regel eine Türaußenhaut sowie eineTürinnenverkleidung auf. Im Zwischenraum zwischen Türaußenhaut undTürinnenverkleidung ist eine Drucksensoreinrichtung angeordnet. Diese Einrichtung enthälteinen Luftdrucksensor zum Aufnehmen von Luftdruckstößen im Hohlraum, der durch dieTüraußenhaut und die Türinnenverkleidung beschrieben ist. Ferner enthält die Einrichtungeine Auswerteelektronik, die mit dem Luftdrucksensor verbunden ist. Bei einem Aufprallauf die betreffende Seitentüre des Kraftfahrzeugs wird nun zumindest die Türaußenhautverformt. Mit einer solchen Verformung geht eine Volumenänderung des vorbeschriebenenHohlraums einher. In Folge der Volumenänderung wiederum steigt der Luftdruck imHohlraum an. Dieser Luftdruckanstieg wird durch den Drucksensor aufgenommen und dieAuswerteelektronik ausgewertet. Dabei wird beispielsweise das Luftdrucksignal mit einemSchwellwert verglichen. Wird ein solcher Schwellwert überschritten, so erfolgtvorzugsweise eine Auslösung des zugehörigen Seitenairbags. Dabei ist der Schwellwertderart bemessen, daß bei seinem Überschreiten durch das Drucksignal selbiges einen zumAuslösen des Seitenairbags ausreichend starken Aufprall anzeigt.

Um einer Fehlfunktion des Drucksensors vorzubeugen, enthält die Drucksensoreinrichtungvorzugsweise einen weiteren Drucksensor. Auch dessen Signal wird von derAuswerteelektronik ausgewertet. Die vorliegende Drucksensoreinrichtung enthält in einemGehäuse zwei solche Drucksensoren (Pressure sensor), die mit einer Auswerteelektronik(ASIC) verbunden sind. Ein nichtflüchtiger Speicher (EEPROM) enthält Parameter für inder Auswerteelektronik abgelegte Algorithmen. Diese Parameter sindkraftfahrzeugtypabhängig und werden bei der Bandendeprogrammierung beimAutomobilhersteller eingelesen. Die Drucksensoreinrichtung ist über eine Leitung mit einerzentralen Steuereinrichtung für den Insassenschutz im Kraftfahrzeug verbunden. DieDrucksensoreinrichtung liefert insbesondere Statussignale hinsichtlich einerAufprallsituation an die zentrale Steuereinheit. Die zentrale Steuereinheit steuert bei Bedarfüber Zündleitungen den zugehörigen Seitenairbag an.

Die Verarbeitung der beiden Drucksensorsignale in der Auswerteelektronik kann aufunterschiedliche Art und Weise vollzogen werden:

Das Drucksignal eines jeden Drucksensors wird mit den gleichen Verarbeitungsvorschriftenausgewertet. Dabei kann die Auswerteelektronik zwei hardwaremäßig voneinandergetrennte Berechnungspfade aufweisen. Vorstellbar ist auch eine Zwei-Prozessoranordnungin der Auswerteelektronik. Alternativ kann jedoch auch ein einziger Mikroprozessor zurAuswertung beider Signale vorgesehen sein, der quasi-parallel die ihm zugeführten Signaleverarbeitet. Die Rechenleistung eines solchen Prozessors ist...