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Integration des Telefonverkabelungsnetzes (PBX) in ein bestehendes oder neu zu installierendes Glasfasernetz einer LAN

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016960D
Original Publication Date: 1999-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21
Document File: 3 page(s) / 23K

Publishing Venue

Siemens

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Thomas Bebko: AUTHOR

Abstract

In lokalen Telekommunikationsnetzwerken erfolgt die Übertragung von Sprache und Daten über getrennte Kanäle. Es sind verschiedene Lösungen bekannt, diese beiden getrennten Netzwerke zu einem Netzwerk zusammenzufassen (z.B. ATM), was jedoch nicht unerhebliche Investitionskosten nach sich ziehen würde. Es ist daher wünschenswert mit Hilfe konventioneller Übertragungstechniken eine Integration beider Übertragungsarten vorzunehmen. Grundidee dabei ist, daß eine Verteilereinheit für Sprachkommunikation (z.B. eine sogenannte Groupbox) und eine Verteilereinheit für Datenkommunikation (z.B. Hub) eine ähnliche Funktionalität in der sternförmigen Verteilung der Daten zu den Adressaten aufweisen (vgl. Fig.1a und Fig. 1b). Es kann daher zweckmäßig eine Integration der Verteilereinheiten für Sprach- und Datenkommunikation zu einer integrierten Verteilereinheit erfolgen.

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Bauelemente

Integration des Telefonverkabelungsnetzes (PBX) in ein bestehendes oderneu zu installierendes Glasfasernetz einer LAN

Idee: Thomas Bebko, Kamen

In lokalen Telekommunikationsnetzwerken erfolgt die Übertragung von Sprache und Datenüber getrennte Kanäle. Es sind verschiedene Lösungen bekannt, diese beiden getrenntenNetzwerke zu einem Netzwerk zusammenzufassen (z.B. ATM), was jedoch nichtunerhebliche Investitionskosten nach sich ziehen würde. Es� ist daher wünschenswert mitHilfe konventioneller Übertragungstechniken eine Integration beider Übertragungsartenvorzunehmen.

Grundidee dabei ist, daß eine Verteilereinheit für Sprachkommunikation (z.B. einesogenannte Groupbox) und eine Verteilereinheit für Datenkommunikation (z.B. Hub) eineähnliche Funktionalität in der sternförmigen Verteilung der Daten zu den Adressatenaufweisen (vgl. Fig.1a und Fig. 1b). Es kann daher zweckmäßig eine Integration derVerteilereinheiten für Sprach- und Datenkommunikation zu einer integriertenVerteilereinheit erfolgen.

Die Kommunikation zwischen diesen Verteilereinheiten erfolgt gerichtet und gebündelt, sodaß für diese Übertragungswege Lichtwellenleiter zum Einsatz kommen können, da sie überlängere Strecken dämpfungsarm und unbeeinflußt von elektrischen Feldern Datenübertragen können. Eine Verwendung von Lichtwellenleitern zwischen denVerteilereinheiten und den Adressaten der Kommunikationsdaten hat sich aufgrund derkomplizierten Kopplungstechnik von Lichtwellenleitern als wenig zweckmäßig erwiesen.Hier stellen die konventionellen Kupferkabel eine preiswerte und einfach zu handhabendeAlternative dar, zumal diese bei schon bestehenden Netzwerken ohnehin verlegt sind.

Die Umsetzung der Daten von einem Lichtwellenleiter für größere Entfernungen auf einenKupferleiter für kleinere Entfernungen kann vorteilhaft in der Verteilereinheit erfolgen. Hierist esbesonders zweckmäßig eine Schnittstelle zu verwenden, die mehrere Sprachkanäle derangeschlossenen Kupferleitungen bündelt (z.B. IOM ® -2), um die zu übertragenden Datengemeinsam auf den Lichtwellenleiter umzusetzen.

Um nun zwischen den einzelnen Verteilereinheiten die zu übertragenden Daten (Spracheund sonstige Daten) auf dem Lichtwellenleiter zu übertragen, nutzt man die Eigenschafteines Lichtwellenleiters über verschiedene Frequenzfenster (Lichtfenster) Daten unabhängigübertragen zu können. Mittels dieser Erkenntnis kann eine Übertrag...