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Winkelabhängig parametrierte Motorstromsteuerung zur Verringerung der Beanspruchung von Antrieben für Schaltanlagen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016972D
Original Publication Date: 1999-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21
Document File: 1 page(s) / 15K

Publishing Venue

Siemens

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Gunnar Tolksdorf: AUTHOR [+2]

Abstract

Zum Schalten von höheren Stromstärken und Spannungen benötigen elektrische Schaltgeräte, insbesondere Last- und Leistungsschalter, Antriebe, die zum Teil erhebliche Massen in relativ kurzer Zeit beschleunigen. Um die dabei auftretenden Belastungen durch die einzelnen Elemente der Antriebe aufnehmen zu können, müssen die Elemente entsprechend dimensioniert und ihre Belastbarkeit nachgewiesen werden. Der Nachweis kann hierbei über eine Belastungsprobe geführt werden, bei der die entsprechenden Antriebe in einer kritischen Stellung mit einem Vielfachen des normalen Antriebsmomentes geprüft werden. Bei dieser Prüfung dürfen sich die Elemente des Antriebes nicht plastisch verformen oder brechen. Es ist bekannt Drehmomentbegrenzungen wie z.B. Rutschkupplungen oder Bruchbolzen einzusetzen, um die beschriebenen Anforderungen zu erfüllen. Da diese Drehmomentbegrenzungen bei bestimmten Antriebscharakteristika, die z.B. einen stark unregelmäßigen Drehmomentverlauf aufweisen, nicht wirksam eingesetzt werden können, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, den Motorstrom des Antriebes in Abhängigkeit vom zulässigen und drehwinkelabhängigen Drehmoment zu begrenzen. Mit dieser drehwinkelabhängigen Begrenzung des Motorstromes ist sichergestellt, daß die Elemente des Antriebes nicht überlastet werden können. Zudem wird die Beanspruchung der Bauteile herabgesetzt. Da die modifizierte Motorstromsteuerung keine zusätzlichen mechanischen Teile sondern lediglich eine Anpassung der Ansteuerung erfordert, ist eine Erweiterung bereits bestehender Anlagen problemlos möglich.

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Energie

Winkelabhängig parametrierte Motorstromsteuerung zur Verringerungder Beanspruchung von Antrieben für Schaltanlagen

Idee: Gunnar Tolksdorf, Berlin; Jörg Tietze, Berlin

Zum Schalten von höheren Stromstärken und Spannungen benötigen elektrischeSchaltgeräte, insbesondere Last- und Leistungsschalter, Antriebe, die zum Teil erheblicheMassen in relativ kurzer Zeit beschleunigen. Um die dabei auftretenden Belastungen durchdie einzelnen Elemente der Antriebe aufnehmen zu können, müssen die Elementeentsprechend dimensioniert und ihre Belastbarkeit nachgewiesen werden. Der Nachweiskann hierbei über eine Belastungsprobe geführt werden, bei der die entsprechenden Antriebein einer kritischen Stellung mit einem Vielfachen des normalen Antriebsmomentes geprüftwerden. Bei dieser Prüfung dürfen sich die Elemente des Antriebes nicht plastischverformen oder brechen.

Es ist bekannt Drehmomentbegrenzungen wie z.B. Rutschkupplungen oder Bruchbolzeneinzusetzen, um die beschriebenen Anforderungen zu erfüllen. Da dieseDrehmomentbegrenzungen bei bestimmten Antriebscharakteristika, die z.B. einen starkunregelmäßigen Drehmomentverlauf aufweisen, nicht wirksam eingesetzt werden können,hat es sich als vorteilhaft erwiesen, den Motorstrom des Antriebes in Abhängigkeit vomzulässigen und drehwinkelabhängigen Drehmoment zu begrenzen. Mit dieserdrehwinkelabhängigen Begrenzung des Motorstromes ist sichergestellt, daß die Elementedes Antriebes nicht überlastet werden könne...