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Meßsystem für funktionale und interaktive MR

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016976D
Original Publication Date: 1999-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21
Document File: 2 page(s) / 18K

Publishing Venue

Siemens

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Andrea Schwarz: AUTHOR [+2]

Abstract

Bei funktionalen Magnet-Resonanz-Messungen (MR-Messungen) werden diskrete Areale des Gehirns mit Reizen beaufschlagt. Die so angeregten Gehirnareale verbrauchen aufgrund der Reizverarbeitung vermehrt Sauerstoff, was durch die MR-Messung registriert und auf einem Anzeigegerät dargestellt werden kann. Hierzu wird nach Stimulation einer bestimmten Gehirnregion eine MR-Messung durchgeführt. Anschließend wird in der selben Gehirnregion eine MR-Messung ohne Stimulation durchgeführt. Nach einer gewissen Anzahl von Wiederholung dieser MR-Messungen werden die Werte der MR-Datensätze „mit Stimulation“ und „ohne Stimulation“ jeweils gemittelt und voneinander abgezogen. (vgl. Ablauf Fig. 1)

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Gesundheit

Meßsystem für funktionale und interaktive MR

Idee: Andrea Schwarz, Erlangen; Rainer Kuth, Herzogenaurach

Bei funktionalen Magnet-Resonanz-Messungen (MR-Messungen) werden diskrete Arealedes Gehirns mit Reizen beaufschlagt. Die so angeregten Gehirnareale verbrauchen aufgrundder Reizverarbeitung vermehrt Sauerstoff, was durch die MR-Messung registriert und aufeinem Anzeigegerät dargestellt werden kann. Hierzu wird nach Stimulation einerbestimmten Gehirnregion eine MR-Messung durchgeführt. Anschließend wird in der selbenGehirnregion eine MR-Messung ohne Stimulation durchgeführt. Nach einer gewissenAnzahl von Wiederholung dieser MR-Messungen werden die Werte der MR-Datensätze„mit Stimulation“ und „ohne Stimulation“ jeweils gemittelt und voneinander abgezogen.(vgl. Ablauf Fig. 1)

Da dieser bekannte Meßablauf jedoch nur in einer Richtung verläuft, es also nicht möglichist Ergebnisse der MR-Messung für die folgenden Stimulation zu berücksichtigen, wirdvorgeschlagen die Meßanordnung um eine Steuereinheit zu erweitern. Wie in der Fig. 2dargestellt, steuert die vorschlagsgemäß eingeführte Steuereinheit je nach Ergebnis dervorangegangenen Messung die Stimulation für die folgende Messung und erlaubt somit eineRückkopplung mit vorangegangenen Messungen.

Um zusätzlich die Reaktion des Patienten in den Meßablauf zum Triggern der MR-Messungzu integrieren, wird vorgeschlagen die Meßanordnung um ein Eingabegerät zu erweitern.Mit diesem Eingabegerät kann der Patient z.B. auf bestimmte Reizungen (bestimmteFarben, bestimmtes Wort, bestimmter Ton, Schmerz) per Tastatur-Anschlag oder perSteuerung eines Markers auf einer Anzeige mit Eingaben reagieren. Diese Eingaben werdenvon einer Steuereinheit aufgenommen und nach einem vorher definierten Modus gefiltert.Reagiert der Patient auf einen bestimmten Reiz mit einer Eingabe, kann so eine MR-Messung initiiert werden.

Da schon bei den bekannten MR-Messanor...