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Durchführung der Migration von Telefondiensten mit Hilfe einer Migrations-FSL

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016992D
Original Publication Date: 1999-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21
Document File: 5 page(s) / 36K

Publishing Venue

Siemens

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Ralf-Carsten Ludwig: AUTHOR [+4]

Abstract

Heute werden Telefondienste angeboten, die bestimmte Komfortmerkmale bereitstellen und den Verbindungsaufbau und die Vergebührung steuern. Diese Telefondienste, die es im öffentlichen Fest- oder Mobilnetz gibt und dabei über ein Intelligentes Netz (IN) realisiert werden, benutzen als zentralen Steuerrechner einen SCP (Service Control Point). Die ein- zelnen Funktionen der Telefondienste werden durch ein spezielles Programm, die soge- nannte Flexible Service Logic (FSL) gesteuert. Wenn durch eine Telefongesellschaft neue Anforderungen an einen Telefondienst gestellt werden, so muß dafür die entsprechende Dienst-FSL geändert, angepaßt bzw. weiterentwickelt werden. Dies ist in den meisten Fäl- len mit einer Änderung des zugrunde liegenden Datenmodells verbunden.

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Information / Kommunikation

Durchführung der Migration von Telefondiensten mit Hilfe einerMigrations-FSL

Idee: Ralf-Carsten Ludwig, Berlin; Nikolaus Ziebura, Berlin; Ronald Weiß, Berlin;

Burkhard Neisecke, Berlin

Heute werden Telefondienste angeboten, die bestimmte Komfortmerkmale bereitstellen undden Verbindungsaufbau und die Vergebührung steuern. Diese Telefondienste, die es imöffentlichen Fest- oder Mobilnetz gibt und dabei über ein Intelligentes Netz (IN) realisiertwerden, benutzen als zentralen Steuerrechner einen SCP (Service Control Point). Die ein-zelnen Funktionen der Telefondienste werden durch ein spezielles Programm, die soge-nannte Flexible Service Logic (FSL) gesteuert. Wenn durch eine Telefongesellschaft neueAnforderungen an einen Telefondienst gestellt werden, so muß dafür die entsprechendeDienst-FSL geändert, angepaßt bzw. weiterentwickelt werden. Dies ist in den meisten Fäl-len mit einer Änderung des zugrunde liegenden Datenmodells verbunden.

Wenn der vorherige Dienst bei der Telefongesellschaft bereits im Kundeneinsatz war,besteht seitens der Telefongesellschaft die Forderung, daß alle enthaltenen Daten derTelefonkunden (Subscriber) in den neuen Dienst übernommen werden können (oft einigehunderttausend). Diese Migrationen zwischen zwei Diensten und Dienstvarianten sind meistäußerst spezifisch, da die Migrationsschritte von den Unterschieden zwischen den beidenDatenmodellen der zu migrierenden Dienste abhängen und oft hierbei entsprechendeKonvertierungen, Umrechnungen und Formatumwandlungen erforderlich sind.

Wie wurde dieses Problem bisher gelöst:

Das Datenmodell des vorherigen Telefondienstes wurde eingefroren (fixiert) und diente alsGrundlage des Datenmodels des Nachfolgedienstes, das heißt das fixierte Datenmodellwurde im Folgedienst nachgeladen. Anschließend wird nach einer Konvertierung des neuenDienstes das erzeugte Datenmodell (Subscriberprototyp) am SCP aktiviert. Hierdurch wirdam SCP eine sogenannte Plattform-Migration ausgelöst, d. h. es werden der Reihe nach alleTelefonkundendatensätze erweitert, so daß sie dem neuen Datenmodell (neue Prototypen)entsprechen.

Diese Migrationsmethode ist aber äußerst allgemein gehalten, so lassen sich mit derPlattform-Migration nur aufwärtskompatible Dienste migrieren, deren Datenmodell auf demvorherigen Modell aufbaut. Das Datenmodell muß beim Vorgängerdienst fixiert wordensein. Im nachfolgenden Dienst können neu hinzukommende Datenfelder (SSDs) bei derMigration nur mit Defaultwerten versorgt werden.

Eine Anpassung der bisherigen Plattformmigration an das jeweilige Migrationsproblem, alsoan die konkreten Unterschiede der Datenmodelle der zu migrierenden Dienste, wäre äußerstaufwendig und zu unflexibel.

Siemens Technik Report

Jahrgang 2  Nr. 3  April 1999

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Durch die nachfolgend dargestellte Erfindung wird das Migrationsprogramm als FlexibleService Logic erstellt und zusammen mit dem neuen Dienstprogramm ausgeliefert.

Die neue Lösung d...