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Gleichgliedunterdrückung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017007D
Original Publication Date: 1999-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 2 page(s) / 16K

Publishing Venue

Siemens

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Ulrich Baumgärtl: AUTHOR [+3]

Abstract

Um bei einem elektronischen Auslöser eines Niederspannungs-Leistungsschalters den Stromfluß innerhalb des zu schützenden Stromkreises zu bestimmen, hat sich der Einsatz von Rogowski-Spulen als zweckmäßig erwiesen. Da eine derartige Rogowski-Spule nur ein differenziertes Stromssignal abbildet, wird ein Integrator nachgeschaltet, der ein stromproportionales Ausgangssignal liefert. Durch den Integrator wird bei großen Stromsprüngen innerhalb des zu schaltenden Leiters jedoch ein zusätzliches Gleichglied erzeugt, welches zu Fehlauslösungen führen kann. Aus diesem Grund muß das am Integrator entstehende Gleichglied verhindert oder die Auswirkungen des Gleichgliedes auf die Auslösecharakteristik negiert werden. Für Auslösezeiten über 100ms ist die Verwendung geeigneter Software zu Gleichgliederkennung bekannt. Somit kann softwareseitig eine Fehlauslösung bei Auftreten eines Gleichgliedes verhindert werden. Für Auslösezeiten kleiner 100ms ist die beschriebene Methode allerdings nicht geeignet.

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Bauelemente

Gleichgliedunterdrückung

Idee: Ulrich Baumgärtl, Berlin; Wolfgang Röhl, Berlin; Holger Hochgraef, Berlin

Um bei einem elektronischen Auslöser eines Niederspannungs-Leistungsschalters denStromfluß innerhalb des zu schützenden Stromkreises zu bestimmen, hat sich der Einsatzvon Rogowski-Spulen als zweckmäßig erwiesen. Da eine derartige Rogowski-Spule nur eindifferenziertes Stromssignal abbildet, wird ein Integrator nachgeschaltet, der einstromproportionales Ausgangssignal liefert. Durch den Integrator wird bei großenStromsprüngen innerhalb des zu schaltenden Leiters jedoch ein zusätzliches Gleichgliederzeugt, welches zu Fehlauslösungen führen kann. Aus diesem Grund muß das amIntegrator entstehende Gleichglied verhindert oder die Auswirkungen des Gleichgliedes aufdie Auslösecharakteristik negiert werden.

Für Auslösezeiten über 100ms ist die Verwendung geeigneter Software zuGleichgliederkennung bekannt. Somit kann softwareseitig eine Fehlauslösung bei Auftreteneines Gleichgliedes verhindert werden. Für Auslösezeiten kleiner 100ms ist die beschriebeneMethode allerdings nicht geeignet.

Hier hat sich eine reine Hardwarelösung als sinnvoll erwiesen. Wie in Fig. 1 zu erkennen,wird zwischen den Integratorausgang und den Eingang der nächsten Stufe (hierNormierverstärker) eine Schaltung eingefügt, die aus einem Tiefpaß höherer Ordnung undeinem Differenzverstärker besteht. Das Ausgangssignal des Integrators wird einmal direktauf den nicht invertierenden Eingang des Diffenzenverstärkers gegeben. An deninvertierenden Eingang wird das über...