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Katalysator zur Stickoxidminderung auf Basis carbonisiertem Aluminiumoxids / carbonisierter Katalysatorkomponenten

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017033D
Original Publication Date: 1999-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 1 page(s) / 13K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Erich Hums: AUTHOR

Abstract

Um die Abgase von Verbrennungsmotoren von Stickoxiden zu reinigen, ist es bekannt SCR-Abgasreinigungssysteme einzusetzen, bei denen als Trägermaterial vorzugsweise Titanoxid eingesetzt wird. Die weitaus kostengünstigeren ß- bzw. ?-Aluminiumoxide konnten sich aufgrund der fehlenden Resistenz gegenüber SO x als Trägermaterial nicht durchsetzen. Wegen ihrer Neigung zur Bildung von Aluminiumsulfaten, die zu einer Absenkung der spezifischen Oberfläche führt, werden diese Materialien nur in SO 2 -freien Rauchgasen eingesetzt werden. Die beschriebenen technischen Nachteile der ß- bzw. ?-Aluminiumoxide können jedoch durch eine neuartige chemische Vorbehandlung der Aluminiumoxidkomponenten kompensiert werden. Hierfür werden die für die Sulfatisierung verantwortlichen Zentren in Al 2 O 3 durch Carbonatisierung selektiv blockiert. Da die Aluminiumoxid-Komponenten auf diesem Wege eine chemische Inertisierung gegenüber einer Sulfatbildung erfahren und die Extrusion von Aluminiumoxid technisch beherrscht wird, stellt derart vorbehandeltes Aluminiumoxid eine Alternative gegenüber dem teureren Titanoxid dar. Die eigentliche Carbonatisierung erfolgt mit Butadien bei Temperaturen zwischen 450°C und 500°C, bei 600°C, wenn man dafür ein Gemisch aus C 3 H 8 /C 4 H 10 einsetzt und sollte vorteilhaft nach der Formgebung des Aluminiumoxids vorgenommen werden.

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Bauelemente

Katalysator zur Stickoxidminderung auf Basis carbonisiertemAluminiumoxids / carbonisierter Katalysatorkomponenten

Idee: Dr. Erich Hums, Heßdorf

Um die Abgase von Verbrennungsmotoren von Stickoxiden zu reinigen, ist es bekanntSCR-Abgasreinigungssysteme einzusetzen, bei denen als Trägermaterial vorzugsweiseTitanoxid eingesetzt wird. Die weitaus kostengünstigeren ß- bzw. ?-Aluminiumoxidekonnten sich aufgrund der fehlenden Resistenz gegenüber SO x� als Trägermaterial nichtdurchsetzen. Wegen ihrer Neigung zur Bildung von Aluminiumsulfaten, die zu einerAbsenkung der spezifischen Oberfläche führt, werden diese Materialien nur in SO 2 -freienRauchgasen eingesetzt werden.

Die beschriebenen technischen Nachteile der ß- bzw. ?-Aluminiumoxide können jedochdurch eine neuartige chemische Vorbehandlung der Aluminiumoxidkomponentenkompensiert werden. Hierfür werden die für die Sulfatisierung verantwortlichen Zentren inAl 2 O 3� durch Carbonatisierung selektiv blockiert. Da die Aluminiumoxid-Komponenten aufdiesem Wege eine chemische Inertisierung gegenüber einer Sulfatbildung erfahren und dieExtrusion von Aluminiumoxid technisch beherrscht wird, stellt derart vorbehandeltesAluminiumoxid eine Alternative gegenüber dem teureren Titanoxid dar. Die eigentlicheCarbonatisierung erfolgt mit Butadien bei Temperaturen zwischen 450°C und 500°C, bei600°C, wenn man dafür ein Gemisch aus C 3 H 8 /C 4 H 10� einsetzt und sollte vorteilhaft nach derFormgebung des Alumini...