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Vorrichtung und Verfahren zu NO x Zersetzung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017039D
Original Publication Date: 1999-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 2 page(s) / 15K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Erich Hums: AUTHOR

Abstract

Zur Zersetzung von Stickoxiden in Strömungsmedien, wie z.B. dem Abgas eines Verbrennungsmotors oder den Rauchgasen einer Verbrennungsanlage, ist es bekannt, das Verfahren der katalytischen Reduktion anzuwenden. Mit Hilfe dieses Verfahrens werden die Stickoxide zusammen mit einem Reduktionsmittel, meist Ammoniak, an einem Katalysator bei Betriebstemperaturen zwischen 150°C und 480°C kontaktiert und dabei zu Stickstoff und Wasserstoff umgesetzt. Mit dem folgend beschriebenen und in der Figur schematisch dargestellten Verfahren kann eine Zersetzung der Stickoxide vollkommen ohne den Einsatz von Reduktionsmitteln realisiert werden. Zur Steigerung des Wirkungsgrades kann jedoch die Anwesenheit eines Reduktionsmittels genutzt werden. Das Verfahren ist zweistufig und umfaßt im ersten Schritt einen Ladungstransfer auf das Stickoxid-Molekül NO in einem elektrischen Feld und im zweiten Schritt die Überführung in angeregte Zustände entlang dem berechneten Reduktionspfad.

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Bauelemente

Vorrichtung und Verfahren zu NO x� Zersetzung

Idee: Dr. Erich Hums, Heßdorf

Zur Zersetzung von Stickoxiden in Strömungsmedien, wie z.B. dem Abgas einesVerbrennungsmotors oder den Rauchgasen einer Verbrennungsanlage, ist es bekannt, dasVerfahren der katalytischen Reduktion anzuwenden. Mit Hilfe dieses Verfahrens werden dieStickoxide zusammen mit einem Reduktionsmittel, meist Ammoniak, an einem Katalysatorbei Betriebstemperaturen zwischen 150°C und 480°C kontaktiert und dabei zu Stickstoffund Wasserstoff umgesetzt.

Mit dem folgend beschriebenen und in der Figur schematisch dargestellten Verfahren kanneine Zersetzung der Stickoxide vollkommen ohne den Einsatz von Reduktionsmittelnrealisiert werden. Zur Steigerung des Wirkungsgrades kann jedoch die Anwesenheit einesReduktionsmittels genutzt werden. Das Verfahren ist zweistufig und umfaßt im erstenSchritt einen Ladungstransfer auf das Stickoxid-Molekül NO in einem elektrischen Feld undim zweiten Schritt die Überführung in angeregte Zustände entlang dem berechnetenReduktionspfad.

Der Schritt des Ladungstransfers kann dabei in homogener Gasphase oder an adsorbierterNO-Spezies erfolgen. Der Schritt der Überführung der geladenen NO-Spezies in angeregteZustände entlang der Reaktionskoordinaten kann beispielsweise durch laserinduzierteEnergieübertragung erfolgen. Alternativ kann die Überführung der geladenen NO-Speziesauch durch einen Katalysator geleistet werden. Dabei entstehende reaktiveZwischenprod...