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Störfester und funkstörsicherer Einschub für PC-kompatible-, Industrie-Terminals

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017045D
Original Publication Date: 1999-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 3 page(s) / 27K

Publishing Venue

Siemens

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Ines Drechsel: AUTHOR [+3]

Abstract

Industrie-Terminals bekannter Bauweise bestehen meist aus einem Trägergehäuse (z.B. Alu-Profilgehäuse) und zwei inneren Hauptkomponenten, der Elektronik- und der Dialogeinheit (vgl. Fig. 1). Diese Komponenten sind untereinander mittels Verkabelung verbunden und werden separat in das Trägergehäuse eingebaut. Somit ist die Ausführung eines geschlossenen, HF-dichten Gehäuses nicht mehr möglich, so daß maximal die Grenzwertklasse A für Störaussendung im Industriebereich erreicht werden kann. Zudem besteht im Servicefall unter Umständen das Erfordernis nach einer vollständigen Demontage des Terminals, um an das betreffende Bauteil zu gelangen. Um die beschriebenen Umstände zu ändern, hat sich die Integration aller elektrischen Bauteile in einem geschlossenen Baugruppenträger als sinnvoll erwiesen, wobei dieser so konstruiert ist, daß ein HF-dichter Einschub entsteht. Im Servicefall braucht dieser Baugruppenträger nur aus einer Halterung gezogen werden, so daß nach dem Entfernen diverser Baugruppen-Abdeckeinheiten ein leichter Zugriff auf alle Komponenten des Baugruppenträgers möglich ist. Zudem ermöglicht diese Einschublösung einen offenen oder einen geschlossenen Belüftungskreislauf. Wird ein sehr hoher HF-Schutzgrad gefordert, kann die Unterseite des Trägergehäuses (das z.B. aus Aluminiumprofilen bestehen kann) mittels eines Abdeckelementes geschlossen werden, so daß ein geschlossener Belüftungskreislauf innerhalb des Einschubes entsteht (vgl. Fig. 2). Die Wärmeabgabe kann hierbei vorteilhaft über das Trägergehäuse erfolgen. Verzichtet man auf das Abdeckelement, wird der Belüftungskreislauf geöffnet, so daß höhere Verlustleistungen möglich sind.

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Energie

Störfester und funkstörsicherer Einschub für PC-kompatible-, Industrie-Terminals

Idee: Ines Drechsel, Burgstädt; Rainer Ebert, Chemnitz; Manfred Huth, Chemnitz

Industrie-Terminals bekannter Bauweise bestehen meist aus einem Trägergehäuse (z.B.Alu-Profilgehäuse) und zwei inneren Hauptkomponenten, der Elektronik- und derDialogeinheit (vgl. Fig. 1). Diese Komponenten sind untereinander mittels Verkabelungverbunden und werden separat in das Trägergehäuse eingebaut. Somit ist die Ausführungeines geschlossenen, HF-dichten Gehäuses nicht mehr möglich, so daß maximal dieGrenzwertklasse A für Störaussendung im Industriebereich erreicht werden kann. Zudembesteht im Servicefall unter Umständen das Erfordernis nach einer vollständigen Demontagedes Terminals, um an das betreffende Bauteil zu gelangen.

Um die beschriebenen Umstände zu ändern, hat sich die Integration aller elektrischenBauteile in einem geschlossenen Baugruppenträger als sinnvoll erwiesen, wobei dieser sokonstruiert ist, daß ein HF-dichter Einschub entsteht. Im Servicefall braucht dieserBaugruppenträger nur aus einer Halterung gezogen werden, so daß nach dem Entfernendiverser Baugruppen-Abdeckeinheiten ein leichter Zugriff auf alle Komponenten desBaugruppenträgers möglich ist. Zudem ermöglicht diese Einschublösung einen offenen odereinen geschlossenen Belüftungskreislauf. Wird ein sehr hoher HF-Schutzgrad gefordert,kann die Unterseite des Trägergehäuses (das z.B. aus Aluminiumpr...