Browse Prior Art Database

Dynamische Anrufverwaltung durch erweiterte Einstellung am GSM-Endgerät

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017059D
Original Publication Date: 1999-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 3 page(s) / 18K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Manfred Leitgeb: AUTHOR [+2]

Abstract

In vielen Telekommuniktionsnetzen besteht die Möglichkeit die Rufnummer des anrufenden Teilnehmers an den Anschluß des angerufenen Teilnehmers zu übermitteln, um eine Identifizierung und eine spezifische Behandlung des eingehenden Anrufes zu ermöglichen. Bisher werden die derart übermittelten Daten z.B. so benutzt, daß ein Abgleich der im Telefonbuch des mobilen Telekommunikationsendgerät oder im Telefonbuch der SIM-Karte enthaltenen Telefonnummer mit der Telefonnummer des rufenden Teilnehmers stattfindet und bei einer Übereinstimmung die im entsprechenden Datensatz enthaltenden Daten auf dem Display des mobilen Telekommunikationsendgerätes ausgegeben werden. Unabhängig von dieser Spezifikation werden aber alle Anrufe global entsprechend dem Basisdienst (Telefonie, Telefax, Datendienste, Zusatzdienste etc.) behandelt. Zusatzdienste wie z.B. Anrufumleitung oder Anrufsperren behandeln alle eingehenden Ruf entsprechend einem Basisdienst gleich, so daß z.B. alle eingehenden Rufe umgeleitet oder gesperrt werden. Durch diese globale Behandlung aller eingehenden Rufe, ist eine spezifische Behandlung einzelner Rufe derzeit nicht möglich. Es hat sich daher als zweckmäßig erwiesen das Ergebnis des bekannten Abgleiches der übertragenen Rufnummer eines eingehenden Rufes mit den Telefonbüchern im Telekommunikationsendgerät bzw. auf der entsprechenden SIM-Karte weitergehend zu nutzen. Aus diesem Grund werden die eingehenden Rufnummern in die folgenden drei Klassen eingeteilt:

This text was extracted from an ASCII text file.
This is the abbreviated version, containing approximately 42% of the total text.

- 132 -

Information / Kommunikation

Dynamische Anrufverwaltung durch erweiterte Einstellung am GSM-Endgerät

Idee: Manfred Leitgeb, Gramatneusiedl (Österreich); Wolfgang Bauer, Wien (Österreich)

In vielen Telekommuniktionsnetzen besteht die Möglichkeit die Rufnummer des anrufendenTeilnehmers an den Anschluß des angerufenen Teilnehmers zu übermitteln, um eineIdentifizierung und eine spezifische Behandlung des eingehenden Anrufes zu ermöglichen.Bisher werden die derart übermittelten Daten z.B. so benutzt, daß ein Abgleich der imTelefonbuch des mobilen Telekommunikationsendgerät oder im Telefonbuch der SIM-Karteenthaltenen Telefonnummer mit der Telefonnummer des rufenden Teilnehmers stattfindetund bei einer Übereinstimmung die im entsprechenden Datensatz enthaltenden Daten aufdem Display des mobilen Telekommunikationsendgerätes ausgegeben werden. Unabhängigvon dieser Spezifikation werden aber alle Anrufe global entsprechend dem Basisdienst(Telefonie, Telefax, Datendienste, Zusatzdienste etc.) behandelt. Zusatzdienste wie z.B.Anrufumleitung oder Anrufsperren behandeln alle eingehenden Ruf entsprechend einemBasisdienst gleich, so daß z.B. alle eingehenden Rufe umgeleitet oder gesperrt werden.

Durch diese globale Behandlung aller eingehenden Rufe, ist eine spezifische Behandlungeinzelner Rufe derzeit nicht möglich. Es hat sich daher als zweckmäßig erwiesen dasErgebnis des bekannten Abgleiches der übertragenen Rufnummer eines eingehenden Rufesmit den Telefonbüchern im Telekommunikationsendgerät bzw. auf der entsprechendenSIM-Karte weitergehend zu nutzen. Aus diesem Grund werden die eingehendenRufnummern in die folgenden drei Klassen eingeteilt:

Klasse 1.� � Mit dem eingehenden Anruf wird die Rufnummer des rufenden Teilnehmersübertragen, die entweder im Telefonbuch des Telefons oder im Telefonbuch derSIM-Karte verzeichnet ist.

Klasse 2.� � Mit dem eingehenden Anruf wird die Rufnummer des rufenden Teilnehmersübertragen, die weder im Telefonbuch des Telefons noch im Telefonbuch derSIM-Karte verzeichnet ist.

Klasse 3. � � Mit dem eingehenden Anruf wird keine Rufnummer des rufenden Teilnehmersübertragen.

Zu dieser Klassifizierung können nun unterschiedlichste Attribute definiert werden. Hiervonsind bereits drei wesentliche Attributgruppen vorhanden:

Behandlung 1.� � Gespräch ablehnen

Behandlung 2.� � Gespräch zum Teilnehmer durchstellen

Behandlung 3.� � Gespräch umleiten

Siemens Technik Report

Jahrgang 2� Nr. 4� Juli 1999

- 133 -

Die Behandlung 3 erfordert zusätzliche Merkmale. Es muß nämlich erstens angegebenwerden, zu welcher Rufnummer das entsprechende Gespräch umgeleitet werden soll undwie das Gespräch zweitens zu behandeln ist, wenn eine Umleitung zur angegebenenRufnummer nicht erfolgen kann. Die einzelnen Attribute können vom Benutzer desTelekommunikationsendgerätes eingestellt und dem Datensatz der jeweiligen Rufnummerim Telefonbuch zugeordnet werden.

Der eingehende Ruf kann nach dieser Modifikation der Telekommuni...