Browse Prior Art Database

Integration eines Niederspannungs-Transformators in ein 230V-Kabel

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017062D
Original Publication Date: 1999-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 2 page(s) / 15K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Rainer Förthner: AUTHOR

Abstract

Geräte, die an einem 230V-Netz betrieben werden, benötigen selten eine Spannung von 230V zum Betrieb. Vielmehr gibt es eine Vielzahl elektrischer Geräte, die lediglich 12 oder 24V Betriebsspannung benötigen, so daß die Gerätespannung von 230V Netzspannung auf eine niedrigere Spannung herabtransformiert werden muß. Hierfür sind meist Niederspannungs-Transformatoren vorgesehen, die sich entweder im Gerät selbst oder z.B. im Netzstecker befinden und in jedem Fall erheblichen Bauraum in Anspruch nehmen.

This text was extracted from an ASCII text file.
This is the abbreviated version, containing approximately 52% of the total text.

- 141 -

Information / Kommunikation

Integration eines Niederspannungs-Transformators in ein 230V-Kabel

Idee: Rainer Förthner, München

Geräte, die an einem 230V-Netz betrieben werden, benötigen selten eine Spannung von230V zum Betrieb. Vielmehr gibt es eine Vielzahl elektrischer Geräte, die lediglich 12 oder24V Betriebsspannung benötigen, so daß die Gerätespannung von 230V Netzspannung aufeine niedrigere Spannung herabtransformiert werden muß. Hierfür sind meistNiederspannungs-Transformatoren vorgesehen, die sich entweder im Gerät selbst oder z.B.im Netzstecker befinden und in jedem Fall erheblichen Bauraum in Anspruch nehmen.

Neben den beschriebenen Bauraumgründen ist es auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll, eineLösung zu finden, bei der am endgeräteseitigen Ende des Netzkabels, mit dem das Endgerätan das Stromnetz angeschlossen wird, nur eine Spannung in Höhe der benötigtenBetriebsspannung abgreifbar ist. Um diese Forderung ohne die Verwendung eines imNetzstecker des Netzkabels integrierten Niederspannungs-Transformators zu erfüllen, hat essich als sinnvoll erwiesen, den Niederspannungs-Transformator in das Netzkabel zuintegrieren.

Hierfür macht man sich den Umstand zunutze, daß zur Bildung eines Transformatorslediglich eine Primärwicklung, eine Sekundärwicklung und eine magnetische Kopplungbenötigt wird. Während die Primär- und die Sekundärwicklung aus ohnehin verwendetenKupferleitern dargestellt werden kann, können zur magnetischen Kopplung flexible Ferriteverwendet werden. Durch die Kombination isolierter, flexibler Kupferleiter mit flexiblenFerriten und einer Kunststoff-Grobstruktur kann so ein Transformator gebaut werden, derinnerhalb gewisser Grenzen in seiner Form veränderbar ist. Durch die Integration desTransformators in das Versorgungskabel werden neben dem Wegfallen eines separatenTransformators und dem 50 Hz Netzbrummen vor allen Dingen sicherheitsrelevanteVorteile erzielt. So ist aufgrund der herunter transformie...