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Einpreßbarer D-Sub-Verbinder

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017076D
Original Publication Date: 1999-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 3 page(s) / 35K

Publishing Venue

Siemens

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Michael Bräunlich: AUTHOR [+2]

Abstract

Ein D-Sub-Verbinder ist ein klassischer Peripheriesteckverbinder, d.h. er wird vorrangig für den Anschluß von mehrpoligen geschirmten Kabeln und Leitungen genutzt. Dabei wirken über die angeschlossenen Stecker Kräfte auf den Steckverbinder, die dieser über die Pins und die Anschlußbolzen auf die Leiterplatte überträgt. Die Kontaktstellen auf der Leiterplatte werden dementsprechend mechanisch belastet. Gleichzeitig ist oft die Umgebung, in der die Baugruppe eingesetzt wird, mit Schadgasen behaftet.

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Bauelemente

Einpreßbarer D-Sub-Verbinder

Idee: Michael Bräunlich, Chemnitz; Klaus Rohne, Lichtenstein

Ein D-Sub-Verbinder ist ein klassischer Peripheriesteckverbinder, d.h. er wird vorrangig für denAnschluß von mehrpoligen geschirmten Kabeln und Leitungen genutzt. Dabei wirken über dieangeschlossenen Stecker Kräfte auf den Steckverbinder, die dieser über die Pins und dieAnschlußbolzen auf die Leiterplatte überträgt. Die Kontaktstellen auf der Leiterplatte werdendementsprechend mechanisch belastet.

Gleichzeitig ist oft die Umgebung, in der die Baugruppe eingesetzt wird, mit Schadgasen behaftet.

Bei herkömmlichen, eingelöteten D-Sub-Verbindern haben die geschlossenen Lötstellen sowohlder mechanischen Belastung als auch dem Einfluß der Schadgase widerstanden, so daß sowohleine einwandfreie Übertragung der Potentiale über die Pins als auch des Schirmpotentials über dieBefestigungsbolzen gegeben war.

Beim Übergang zur modernen lötfreien Bestücktechnologie mittels Einpressen sind zwar dieKontaktpins mit funktionierenden Einpreßzonen versehen worden, bei den Lösungen für dieBefestigungsbolzen treten jedoch bisher folgende Nachteile zutage:

Eine schadgasfeste und mechanisch stabile Lösung ist eigentlich nur mit einer starren Einpreßzonerealisierbar. Diese ist aber nicht bei den allgemein gebräuchlichen, dickverzinnten Leiterplattenanwendbar, da beim Einpressen Zinnspäne entstehen. Diese können bei Ablagerung auf derBaugruppe zur Brückenbildung führen und die Baugruppe funktionsunfähig machen.

Die starre Einpreßzone weist eine völlig andere Kennlinie (Weg-Kraft-Kennlinie) beim Einpressenauf, als die flexible Einpreßzone. Damit ist eine automatische Kontrolle des Einpreßvorgangesnicht mehr möglich.

Bei flexibel gestalteten Einpreßzonen (ähnlich Clips) an den Befestigungsbolzen können die vonaußen über den Stecker wirkenden Kräfte nicht aufgenommen werden. Dies führt zu Bewegungenim Kontaktbereich und macht die Verbindung anfällig für Schadgase.

Zur Überwindung dieser Nachteile gibt es bisher – abgesehen von Speziallösungen – keinebekannten Vorschläge, die nicht gleichzeitig einen zusätzlichen Arbeitsschritt beim Einpressenerfordern würden:

Die Erfindung löst das Problem, indem neue Befestigungselemente eingeführt werden, derenEinpreßzonen konstruktiv und geometrisch mit denen der Kontakte übereinstimmen.

Siemens Technik Report

Jahrgang 2� Nr. 5� Oktober 1999

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Die erforderliche mechanische Festigkeit und die Großflächigkeit der Schirmverbindung wirddadurch erreicht, daß mehrere Kontakte/Einpreßpins statt eines herkömmlichenBefestigungsbolzens auf jeder Seite des D-Sub-Steckers angeordnet sind.

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