Browse Prior Art Database

Mehrphasige Strommessung mittels auf einer Leiterplatte angeordneter magnetfeldempfindlicher Sensoren

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017088D
Original Publication Date: 1999-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 2 page(s) / 38K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Dr. Hans-Georg Köpken: AUTHOR [+2]

Abstract

Zur Messung von Strömen auf einer Leiterplatte werden häufig magnetoresistive Sensoren verwendet. Um dabei auftretende Störfelder zu unterdrücken, besteht eine Möglichkeit darin, dass je Phase bzw. Leiter zwei Sensoren eingesetzt werden, die vom Nutzstrom gegensinnig und vom (homogenen) Störfeld gleichsinnig ausgesteuert werden. Nach Auswertung per Differenzbildung können so homogene Störfelder vollständig unterdrückt werden und inhomogene Störfelder um so besser, je näher die Sensoren beieinander befindlich sind.

This text was extracted from an ASCII text file.
This is the abbreviated version, containing approximately 52% of the total text.

- 40 -

Bauelemente

Mehrphasige Strommessung mittels auf einer Leiterplatte angeordnetermagnetfeldempfindlicher Sensoren

Idee: Dr. Hans-Georg Köpken, Erlangen; Dr. Dieter Eckardt, Herzogenaurach

Zur Messung von Strömen auf einer Leiterplatte werden häufig magnetoresistive Sensorenverwendet. Um dabei auftretende Störfelder zu unterdrücken, besteht eine Möglichkeit darin,dass je Phase bzw. Leiter zwei Sensoren eingesetzt werden, die vom Nutzstrom gegensinnig undvom (homogenen) Störfeld gleichsinnig ausgesteuert werden. Nach Auswertung perDifferenzbildung können so homogene Störfelder vollständig unterdrückt werden und inhomogeneStörfelder um so besser, je näher die Sensoren beieinander befindlich sind.

Bei mehrphasiger Strommessung werden mehrere Sensorpaare nebeneinander montiert. Trotz derDifferenzauswertung stören sich die Phasen gegenseitig, da die benachbarten Phasen ein starkinhomogenes Störfeld erzeugen. Außerdem haben Störfelder, die senkrecht zur Richtung desFeldes des zu messenden Stromes verlaufen, aber parallel zur Leiterplatte, weiterhin Einfluß aufdie Verstärkung der Sensoren.

Eliminiert man die gegenseitige Beeinflussungder Phasen untereinander durch eineentsprechende Auswerteschaltung (dieBeeinflussung ist durch die Anordnung derLeiter bestimmt und somit bekannt), genügtlediglich ein Sensor je Phase und einweiterer, um alle drei Ströme zu bestimmenund so in der Auswertung homogeneStörfelder zu unterdrücken.

Für den in der Antriebstechnik üblichen Fall, dass im Normalbetrieb die Summe der dreiMotorströme null ist, kann diese Bedingung in der Auswerteschaltung berücksichtigt werden undes genügen bereits die drei Phasensens...