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Safing-Strategie für Heckaufprall

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017091D
Original Publication Date: 1999-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 2 page(s) / 15K

Publishing Venue

Siemens

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Peter Popp: AUTHOR [+3]

Abstract

Zum Schutz von Kraftfahrzeuginsassen ist es bekannt Insassenschutzmittel (z.B. Airbags oder Gurtstraffer) innerhalb eines Kraftfahrzeuges anzuordnen, um bei einem eventuellen Zusammenprall des Kraftfahrzeuges mit anderen Körpern die Insassen vor Verletzungen zu schützen. Um die Kraftfahrzeuginsassen nicht durch eine fehlerhafte Auslösung der Insassenschutzmittel zusätzlich zu gefährden, muß eine fehlerhafte Auslösung der Insassenschutzmittel unterbunden werden. Zur Erreichung dieses Zieles werden die Sensierungspfade der Insassenschutzmittel zunehmend mit sogenannten Safingsensoren ausgestattet, die eine Zündung des entsprechenden Insassenschutzmittels nur erlauben, wenn nach einer getroffenen Auslöseentscheidung eines Primärsensors die Auslöseentscheidung durch das Ansprechen eines Safingsensors bestätigt wird. Zur praktischen Realisierung des beschriebenen Konzeptes ist es bekannt, zusätzlich zum Primärsensor-System ein redundantes Sekundärsensor-System anzuordnen, das als Safingsensor- System fungiert. Um den zusätzlichen Verbau eines redundanten Sensorsystems zu vermeiden, wird vorgeschlagen ein orthogonal zu Detektierungsrichtung des Primärsensor-Systems angeordnetes Sekundärsensor-System als Safingsensor-System zu verwenden. Dieser Vorschlag beruht auf der Erkenntnis, daß bei einem Aufprall des Kraftfahrzeuges auf einen anderen Körper in Richtung der Längsachse des Kraftfahrzeuges und zentraler Anordnung eines Beschleunigungssensors auch in Richtung der Querachse und in Richtung der Vertikalachse des Kraftfahrzeuges ein ausreichendes Beschleunigungssignal detektiert werden kann, um dieses als Safingkriterium zu benutzen. Da in Fahrzeugen mit quer zur Fahrtrichtung wirkenden Insassenschutzmitteln (z.B. Sidebags) entsprechende orthogonal zueinander angeordnete Sensorsysteme existieren, kann unter Ausnutzen der gewonnenen Erkenntnis das vom jeweilig orthogonal zur Aufprallrichtung orientierten Sensorsystem detektierte Beschleuningungssignal als Safingkriterium benutzt werden.

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Bauelemente

Safing-Strategie für Heckaufprall

Idee: Peter Popp, Regensburg; Michael Feser, Barbing-Friesheim;

Bert Lindner Regensburg

Zum Schutz von Kraftfahrzeuginsassen ist es bekannt Insassenschutzmittel (z.B. Airbags oderGurtstraffer) innerhalb eines Kraftfahrzeuges anzuordnen, um bei einem eventuellenZusammenprall des Kraftfahrzeuges mit anderen Körpern die Insassen vor Verletzungen zuschützen. Um die Kraftfahrzeuginsassen nicht durch eine fehlerhafte Auslösung derInsassenschutzmittel zusätzlich zu gefährden, muß eine fehlerhafte Auslösung derInsassenschutzmittel unterbunden werden. Zur Erreichung dieses Zieles werden dieSensierungspfade der Insassenschutzmittel zunehmend mit sogenannten Safingsensorenausgestattet, die eine Zündung des entsprechenden Insassenschutzmittels nur erlauben, wenn nacheiner getroffenen Auslöseentscheidung eines Primärsensors die Auslöseentscheidung durch dasAnsprechen eines Safingsensors bestätigt wird.

Zur praktischen Realisierung des beschriebenen Konzeptes ist es bekannt, zusätzlich zumPrimärsensor-System ein redundantes Sekundärsensor-System anzuordnen, das als Safingsensor-System fungiert. Um den zusätzlichen Verbau eines redundanten Sensorsystems zu vermeiden,wird vorgeschlagen ein orthogonal zu Detektierungsrichtung des Primärsensor-Systemsangeordnetes Sekundärsensor-System als Safingsensor-System zu verwenden. Dieser Vorschlagberuht auf der Erkenntnis, daß bei einem Aufprall des Kraftfahrzeuges auf einen anderen Körperin Richtung der Längsachse des Kraftfahrzeuges und zentraler Anordnung einesBeschleunigungssensors auch in Richtung der Querachse und in Richtung der Vertikalachse desKraftfahrzeuges ein ausreichendes Beschleunigungssignal detektiert werden kann, um dieses alsSafingkriterium zu...