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Vorgehensweise zum Einbringen eines permanenterregten Rotors in den Stator einer dynamoelektrischen Maschine

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017094D
Original Publication Date: 1999-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 1 page(s) / 16K

Publishing Venue

Siemens

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Ingo Schüring: AUTHOR

Abstract

Bei der Montage großer dynamoelektrischer Maschinen mit permanenterregtem Rotor treten zwischen Rotor und Stator starke magnetische Wechselwirkungen auf, die mittels geeigneter Montagevorrichtungen beherrschbar sind. Derartige Montagevorrichtungen stehen bei Maschinen, deren Stator erst am Einsatzort der Maschine komplett aufgebaut wird, nicht zur Verfügung. In solchen Fällen kann die Positionierung des Rotors im Stator mit Hilfe einer überlangen Rotorwelle erfolgen, die als Verschiebebahn für den Rotor benutzt wird. Diese Vorgehensweise ist insbesondere für axial kurze Maschinen geeignet, weil in diesem Fall nur eine vergleichsweise kleine überschüssige Wellenlänge benötigt wird. Zunächst wird der Stator (2) aufgestellt und zu den Wellenlagern ausgerichtet. Der vorher auf der Welle (4) montierte Rotor (1) befindet sich beim Einfahren der Welle (4) in die Lagerstellen an einer Position, in der noch keine nennenswerten magnetischen Wechselwirkungen auftreten. Anschließend wird der Rotor (1) auf der Welle (4) mit einer Verschiebeeinrichtung (5) in Richtung des Stators verschoben. Während die Welle (4) die dabei auftretenden radialen Magnetkräfte aufnimmt, werden die axialen Magnetkräfte von z.B. einem Widerlager (3) zum Hydraulikstempel oder durch Reibung zwischen Welle und Stator aufgenommen. Abschließend wird der Läufer auf der Welle mit einer geeigneten Einrichtung gegen Verdrehen gesichert. Die eigentliche Drehmomentübertragung wird durch Tangentialverkeilung oder Ölpreßsitz sichergestellt.

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Energie

Vorgehensweise zum Einbringen eines permanenterregten Rotors inden Stator einer dynamoelektrischen Maschine

Idee: Ingo Schüring, Berlin

Bei der Montage großer dynamoelektrischer Maschinen mit permanenterregtem Rotor tretenzwischen Rotor und Stator starke magnetische Wechselwirkungen auf, die mittels geeigneterMontagevorrichtungen beherrschbar sind. Derartige Montagevorrichtungen stehen bei Maschinen,deren Stator erst am Einsatzort der Maschine komplett aufgebaut wird, nicht zur Verfügung. Insolchen Fällen kann die Positionierung des Rotors im Stator mit Hilfe einer überlangen Rotorwelleerfolgen, die als Verschiebebahn für den Rotor benutzt wird. Diese Vorgehensweise istinsbesondere für axial kurze Maschinen geeignet, weil in diesem Fall nur eine vergleichsweisekleine überschüssige Wellenlänge benötigt wird.

Zunächst wird der Stator (2) aufgestellt und zu den Wellenlagern ausgerichtet. Der vorher auf derWelle (4) montierte Rotor (1) befindet sich beim Einfahren der Welle (4) in die Lagerstellen aneiner Position, in der noch keine nennenswerten magnetischen Wechselwirkungen auftreten.Anschließend wird der Rotor (1) auf der Welle (4) mit einer Verschiebeeinrichtung (5) inRichtung des Stators verschoben. Während die Welle (4) die dabei auftretenden radialenMagnetkräfte aufnimmt, werden die axialen Magnetkräfte von z.B. einem Widerlager (3) zumHydraulikstempel oder durch Reibung zwischen Welle und Stator aufgenommen. Abschließendwird der Läufer au...