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Vakuumschaltergehäuse

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017095D
Original Publication Date: 1999-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 2 page(s) / 23K

Publishing Venue

Siemens

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Stefan Giere: AUTHOR [+4]

Abstract

Um Vakuumschaltröhren auch in der Hochspannungstechnik einsetzen zu können, ist es erforderlich, die äußeren Schlagweiten der bekannten Vakuumschaltröhren zu verlängern. Hierfür ist der Einsatz von handelsüblichen Porzellanüberwürfen als verlängertes Mantelteil der Vakuumschaltröhre denkbar (vgl. Fig. 1). Um einen derartigen Porzellanüberwurf auch unter Vakuumbedingungen einsetzen zu können, wird die Innenwandung des Porzellanüberwurfs (3) mit einer Keramikschicht (2) (z.B. durch Plasmaspritzen) versehen, wodurch ein mögliches Ausgasen wirksam verhindert und die Vakuumdichtigkeit vorteilhaft erhöht wird. Eine Verlängerung der Kriechwege kann dadurch erreicht werden, daß die Innenwandung des Porzellanüberwurfs mit azimutal verlaufenden Nuten versehen wird.

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Energie

Vakuumschaltergehäuse

Idee: Stefan Giere, Peine; Heiner Marin, Berlin; Volker Lehmann, Treuenbrietzen;

Hartmut Knobloch, Berlin

Um Vakuumschaltröhren auch in der Hochspannungstechnik einsetzen zu können, ist eserforderlich, die äußeren Schlagweiten der bekannten Vakuumschaltröhren zu verlängern. Hierfürist der Einsatz von handelsüblichen Porzellanüberwürfen als verlängertes Mantelteil derVakuumschaltröhre denkbar (vgl. Fig. 1). Um einen derartigen Porzellanüberwurf auch unterVakuumbedingungen einsetzen zu können, wird die Innenwandung des Porzellanüberwurfs (3) miteiner Keramikschicht (2) (z.B. durch Plasmaspritzen) versehen, wodurch ein mögliches Ausgasenwirksam verhindert und die Vakuumdichtigkeit vorteilhaft erhöht wird. Eine Verlängerung derKriechwege kann dadurch erreicht werden, daß die Innenwandung des Porzellanüberwurfs mitazimutal verlaufenden Nuten versehen wird.

Alternativ zur Verwendung eines Porzellanüberwurfs als Mantelteil-Verlängerung ist dieVerwendung einer Glasröhre (4) denkbar, die an ihrer Außenseiten mit Schirmen (5) aus einemElastomer versehen ist (vgl. Fig. 2). Als einzusetzendes Elastomer hat sich insbesondere Silikonaufgrund der guten und dauerhaften Verbindung zwischen Silikon und Glas als vorteilhafterwiesen.

Siemens Technik Report

Jahrgang 2  Nr. 5  Oktober 1999

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Fig. 1

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Siemens Technik Report

Jahrgang 2  Nr. 5  Oktober 1999