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Schaltung zur flexiblen zeitlichen Anpassung von Signalen an Schnittstellen von digitalen integrierten Schaltkreisen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017119D
Original Publication Date: 1999-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 3 page(s) / 18K

Publishing Venue

Siemens

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Holger Thielemann: AUTHOR [+3]

Abstract

Schnittstellen in digitalen integrierten Schaltkreisen mit einer hohen Datenrate benötigen eine sehr genaue Abstimmung der zeitlichen Struktur einzelner Ausgangssignale. Aufgrund von unterschiedlichen Wegen der Signalführung sowie Verzögerungen durch interne Verarbeitungsschritte in dem integrierten Schaltkreis kommt es zu divergierenden Zeitstrukturen einzelner Ausgangssignale. Da die Ausgangssignale jedoch synchron bzw. mit einem bestimmten zeitlichen Verhältnis an den Eingängen eines nachfolgenden integrierten Schaltkreises anliegen müssen, erfolgt nach dem bekannten Stand der Technik eine Abstimmung der Zeitstrukturen in der Weise, daß während des Entwurfsprozesses des integrierten Schaltkreises permanent die Synchronität der einzelnen Signale verifiziert wird. Dieses führt jedoch nachteilig dazu, daß nach Fertigstellung des integrierten Schaltkreis keine Veränderung der einzelnen Zeitstrukturen mehr möglich ist. Bei einer Veränderung der Zeitstrukturen muß unter Umständen der Entwurf vollständig verändert werden, welches nachteilig einen sehr großen Arbeitsaufwand bedeutet. Nach der Fertigstellung auftretende Nichtsynchronitäten werden nach dem Stand der Technik beispielsweise durch zusätzliche Verzögerungsglieder ausgeglichen, die in den Eingangs- oder Ausgangsschnittstellen verwirklicht oder in die Signalwege zwischen die integrierten Schaltkreise geschaltet werden, um ein gegenseitiges Verschieben der einzelnen Signale zu bewirken. Diese Verzögerungswerte sind jedoch fest und können nicht flexibel auf Zeitstrukturen neuer integrierter Schaltkreise angepaßt werden.

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Information / Kommunikation

Schaltung zur flexiblen zeitlichen Anpassung von Signalen anSchnittstellen von digitalen integrierten Schaltkreisen

Idee: Holger Thielemann, München; Bernard Michels, Dachau;

Simon Goedecke, München

Schnittstellen in digitalen integrierten Schaltkreisen mit einer hohen Datenrate benötigen eine sehrgenaue Abstimmung der zeitlichen Struktur einzelner Ausgangssignale. Aufgrund vonunterschiedlichen Wegen der Signalführung sowie Verzögerungen durch interneVerarbeitungsschritte in dem integrierten Schaltkreis kommt es zu divergierenden Zeitstruktureneinzelner Ausgangssignale. Da die Ausgangssignale jedoch synchron bzw. mit einem bestimmtenzeitlichen Verhältnis an den Eingängen eines nachfolgenden integrierten Schaltkreises anliegenmüssen, erfolgt nach dem bekannten Stand der Technik eine Abstimmung der Zeitstrukturen inder Weise, daß während des Entwurfsprozesses des integrierten Schaltkreises permanent dieSynchronität der einzelnen Signale verifiziert wird. Dieses führt jedoch nachteilig dazu, daß nachFertigstellung des integrierten Schaltkreis keine Veränderung der einzelnen Zeitstrukturen mehrmöglich ist. Bei einer Veränderung der Zeitstrukturen muß unter Umständen der Entwurfvollständig verändert werden, welches nachteilig einen sehr großen Arbeitsaufwand bedeutet.

Nach der Fertigstellung auftretende Nichtsynchronitäten werden nach dem Stand der Technikbeispielsweise durch zusätzliche Verzögerungsglieder ausgeglichen, die in den Eingangs- oderAusgangsschnittstellen verwirklicht oder in die Signalwege zwischen die integrierten Schaltkreisegeschaltet werden, um ein gegenseitiges Verschieben der einzelnen Signale zu bewirken. DieseVerzögerungswerte sind jedoch fest und können nicht flexibel auf Zeitstrukturen neuer integrierterSchaltkreise angepaßt werden.

Die nachfolgenden Figuren 1 und 2 zeigen zwei einfache Schaltungen, die eine flexible Anpassungder Zeitstruktur eines Signals ermöglicht. Dabei ist in der Figur 1 eine skalierbareSignalverzögerung und in der Figur 2 eine programmierbare Signalverzögerung dargestellt. DieseSchaltungen können in einfacher Weise in die Eingangs- und/oder Ausgangsschnittstellen einerintegrierten Schaltung verwirklicht werden.

Die Fig. 1 zei...