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Positionsabhängige Internetdienste für Teilnehmer eines Mobilfunknetzes

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017124D
Original Publication Date: 1999-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 2 page(s) / 15K

Publishing Venue

Siemens

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Karsten Lüttge: AUTHOR [+3]

Abstract

Autorisiert der Benutzer eines Mobilfunksystems – etwa eines Mobiltelefones – einen Internet- Diensteanbieter, auf die anfallenden Positionsdaten des Benutzers für einen bestimmten Zeitraum zuzugreifen, entstehen interessante neue Möglichkeiten für positionsabhängige Dienste im Internet, wie Touristikinformationen in räumlichem Bezug zum Touristen, Navigations- und Verkehrsinformationssysteme, Pannenhilfsdienst oder ähnliche Notdienste, lokalisierte Werbeaktionen oder Flottenmanagement.

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Information / Kommunikation

Positionsabhängige Internetdienste für Teilnehmer einesMobilfunknetzes

Idee: Karsten Lüttge, Berlin; Manfred Lilge, Berlin; Jan Kreppel, Penzberg

Autorisiert der Benutzer eines Mobilfunksystems – etwa eines Mobiltelefones – einen Internet-Diensteanbieter, auf die anfallenden Positionsdaten des Benutzers für einen bestimmten Zeitraumzuzugreifen, entstehen interessante neue Möglichkeiten für positionsabhängige Dienste im Internet,wie Touristikinformationen in räumlichem Bezug zum Touristen, Navigations- undVerkehrsinformationssysteme, Pannenhilfsdienst oder ähnliche Notdienste, lokalisierteWerbeaktionen oder Flottenmanagement.

Dazu werden die Positionsdaten des mobilen Endgerätes, die nur dem für den betreffendenNetzbereich zuständigen Serving Node des Mobilfunknetzes bekannt sind, an eine neue Instanzim  Internet  weitergegeben,  dem  Location  Server.  Dieser  Internet-Knoten  kennt  also  denAufenthaltsort des Mobilteilnehmers oder kann ihn bei Bedarf ermitteln. Die Kommunikationzwischen den beiden kann asynchron erfolgen, bspw. bei Datenübertragung des mobilen Systems(INAP, CAP), oder synchron bei Bedarf durch den Location Server abgefragt werden (MAP).

Der  Anbieter  der  ortsabhängigen  Internet-Dienste  (resp.  sein  Server)  kommuniziert  mit  demLocation Server zur Abfrageautorisierung und zur Abfrage der Position selbst über ein auf demInternetprotokoll (z.B. TCP/IP) aufsetzendes Applikationsprotokoll.

Um  den  Anbieter  des  Internet-Dienstes  überhaupt  zum  Zugriff  auf  die  Positionsdaten  zuberechtigen,  muß  der  Mobilteilnehmer  bzw.  das  Mobilsystem  über  ein  ebenfalls  auf  demInternetprotokoll aufsetzendes Applikationsprotokoll den Zugriff autorisieren.

Eine Variante besteht darin, daß der Mobilteilnehmer selbst die eigenen Positionsdaten beimLocation Server anfordert und direkt beim Internet-Dienst-Anbieter abliefert. Es kann für dieKommunikation dabei ein Internet-Anwendungsprotokoll wie HTTP oder LDAP benutzt und dieAufenthaltsinformation etwa als URL da...