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Nichtinvasive Bestimmung personenspezifischer Werte

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017142D
Original Publication Date: 2000-Jan-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 2 page(s) / 15K

Publishing Venue

Siemens

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Klaus Abraham-Fuchs: AUTHOR [+3]

Abstract

Im Bereich von Zugangskontrollsystemen ist der Einsatz von sogenannten Fingertip- Sensoren bekannt, mit denen im Fingerbereich personenspezifische Daten detektiert werden können. Vorrangiges Ziel ist es dabei, die Zugriffsberechtigung einer Person über die Zuordnung des optisch erfaßten Fingerabdruckes zu in einer Datenbank abgelegten Identitätsprofilen zu verifizieren. Da diesem so gestalteten Erkennungssystem z.B. mit Hilfe von Fingerabdruck-Kopien oder abgetrennten Originalfingern eine Identität vorgetäuscht werden kann, hat sich die Einführung paralleler Erkennungssysteme als sinnvoll erwiesen, die neben weiteren Identitätsmerkmalen vor allen Dingen detektieren, ob sich der zu untersuchende Finger an einem lebenden Organismus befindet. Folgend werden verschiedene Ausführungsmöglichkeiten vorgestellt, die helfen dieses Merkmal sicherzustellen.

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Bauelemente

Nichtinvasive Bestimmung personenspezifischer Werte

Idee: Klaus Abraham-Fuchs, Erlangen; Dr. Detlev Houdeau, Langquaid;

Dr. Helmut Reichenberger, Eckental

Im Bereich von Zugangskontrollsystemen ist der Einsatz von sogenannten Fingertip-Sensoren bekannt, mit denen im Fingerbereich personenspezifische Daten detektiert werdenkönnen. Vorrangiges Ziel ist es dabei, die Zugriffsberechtigung einer Person über dieZuordnung des optisch erfaßten Fingerabdruckes zu in einer Datenbank abgelegtenIdentitätsprofilen zu verifizieren.

Da diesem so gestalteten Erkennungssystem z.B. mit Hilfe von Fingerabdruck-Kopien oderabgetrennten Originalfingern eine Identität vorgetäuscht werden kann, hat sich dieEinführung paralleler Erkennungssysteme als sinnvoll erwiesen, die neben weiterenIdentitätsmerkmalen vor allen Dingen detektieren, ob sich der zu untersuchende Finger aneinem lebenden Organismus befindet. Folgend werden verschiedeneAusführungsmöglichkeiten vorgestellt, die helfen dieses Merkmal sicherzustellen.

Eine mögliche „Lebend“-Überprüfung kann mit Hilfe des Einsatzes von Ultraschall realisiertwerden. Hierfür wird der Finger an einen Ultraschallsensor gepreßt und seitens desWandlers mit Ultraschallsignalen beaufschlagt (geeignet sind hier Frequenzen von 10-20MHz), welche an Gewebegrenzflächen, an denen sich die akustische Impedanz ändertreflektiert werden. Besonders starke Reflektionen sind an Knochen und Fingernägeln zubeobachten. Die dabei ermittelten relativen Entfernungen unterliegen gewissenanatomischen Gesetzmäßigkeiten, so daß sogar grob die Überprüfung individueller Wertemöglich ist. Im gleichen Ultraschallfrequenzbereich kann mittels eines Ultraschalldopplerseine weitere „Lebend“-Erkennung durchgeführt we...