Browse Prior Art Database

Organisation von Vergebührungs (Charging) -Funktionen in Kommunikationsnetzen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017191D
Original Publication Date: 2000-Jan-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 3 page(s) / 84K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Wolfgang Hahn: AUTHOR [+2]

Abstract

Bei Kommunikationsnetzwerken ist eine Gebührenberechnung üblich, die sich an dem vom Benutzer erzeugten Traffic orientiert. Bei der Sammlung gebührenrelevanter Daten in einem Kommunikationsnetz sind folgende zwei Datenklassen maßgeblich: 1. Daten, die beim Zugang des Nutzers zum Netzwerk/beim Aufbau einer Verbindung zum Netzwerk bekannt sind und im allgemeinen auch einer Authorisierungsüberprüfung / einer Zulassungskontrolle unterzogen werden.

This text was extracted from an ASCII text file.
This is the abbreviated version, containing approximately 51% of the total text.

- 90 -

Information / Kommunikation

Organisation von Vergebührungs (Charging) -Funktionen inKommunikationsnetzen

Idee: Wolfgang Hahn, Bergfelde; Uwe Föll, Falkensee

Bei Kommunikationsnetzwerken ist eine Gebührenberechnung üblich, die sich an dem vomBenutzer erzeugten Traffic orientiert. Bei der Sammlung gebührenrelevanter Daten in einemKommunikationsnetz sind folgende zwei Datenklassen maßgeblich:

1.� � � � Daten, die beim Zugang des Nutzers zum Netzwerk/beim Aufbau einer Verbindung zumNetzwerk bekannt sind und im allgemeinen auch einer Authorisierungsüberprüfung /einer Zulassungskontrolle unterzogen werden.

2.� � � � Daten, welche aus dem vom Nutzer erzeugten Traffic während der Nutzung desNetzwerks abgeleitet werden müssen.

Diese beiden Charging-Datentypen werden beim Zugang zum System im Edge Nodegesammelt und erzeugen dort aufgrund ihrer unterschiedlichen Bearbeitungsanforderungeneinen hohen Bearbeitungsaufwand.

Verwandt zu dem beschriebenen ersten Problem ist ein Verfahren, bei dem Charging-Datenbei einem Zugriff von einem Access-Netzwerk aus auf ein Core-Netzwerk in beiden Netzengesammelt werden. Bei einem Betrieb beider Netzwerke durch den gleichen Operator ergibtsich die Notwendigkeit, diese zweifach gesammelten Daten abzugleichen und auszuwerten.

Zur Lösung des ersten Problemteils wird die Charging-Funktion in zwei Teile gegliedertund auf Netzknoten verteilt, die für diese Aufgaben spezialisiert sind (vgl. Fig. 1).Voraussetzung ist hierfür, daß der Traffic durch diese beiden Einheiten durchgeschaltet(geroutet) wird.

Der erste Teil dieser neuartigen Charging-Funktion ist mit dem Netzzugang verknüpft, derim wesentlichen aus zwei Funktionseinheiten besteht, wobei eine erste Funktionseinheit denphysikalischen Netzzugang realisiert und eine zweite Funktionseinheit für dieAuthentifizierung, die Zugangskontrolle und die Berechtigungprüfung zuständig ist (AAA-Funktion). Die durch eine derartige Charging-Funktion gesammelten Informationen(Nutzer-Identifizierung, Access-spezifische Daten [analog, ISDN etc.], Servicedaten für denZugang zum Core-Netzwerk [Quality of Service, Destination Address etc.]) kann im EdgeNode gesammelt und als Charging-Nachricht zur AAA-Funktion gesendet werden.

Der zweite Teil dieser neuartigen Charging-Funktion besteht in einer Funktion zurErfassung von Traffic-spezifischen Daten, welche in einer speziellen Probe gesammeltwerden, durch welche der Traffic geroutet wird. Dabei aktiviert die AAA-Funktion denzweiten Teil der neuartigen Charging-Funktion durch eine Übermittlung der Identifikation,mit welcher die Probe den Traffic-Strom bestimmen kann (z.B. Channel-Identifier, Tunnel-

Siemens Technik Report

Jahrgang 3� Nr. 6� Januar 2000

- 91 -

Ids, IP-Adressen etc.). Vorteilhaft kann diese neu eingeführte Probe speziell für dieErmittlung von Traffic-Daten ausgelegt und dimensioniert werden. Zudem kann die AAA-Funktion steuern, für welche Nutzer diese Art von Daten erfaßt werden soll.

Durch diese neua...