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Berechtigungssteuerung bei passiven Zugangskontrollsystemen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017206D
Original Publication Date: 2000-Jan-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 1 page(s) / 14K

Publishing Venue

Siemens

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Nikolas Bergerhoff: AUTHOR

Abstract

Passive Zugangskontrollsysteme ermöglichen das komfortable Öffnen und Schließen eines Kraftfahrzeuges, ohne das ein Berechtigungsmittel (Schlüssel, Fernbedienung o.ä.) aktive betätigt werden muß. Vielmehr reicht das bloße Mitführen des Berechtigungsmittels, um einen Zugang zum Kraftfahrzeug zu erhalten. Problematisch gestaltet sich die Situation jedoch, wenn der Nutzer das Berechtigungsmittel im Fahrzeug vergißt oder aber im nahen Fahrzeug-Umfeld verliert, da die durch das Berechtigungsmittel freigegebenen Funktionen nach wie vor ausführbar sind. Um eine sich daraus ergebende Mißbrauchsmöglichkeit zu verhindern oder zumindest zu erschweren, wird das folgend beschriebene Verfahren vorgeschlagen. Wie bei den bekannten Systemen wird bei Eingang eines Fahrzeugverriegelungs-Wunsches eine Abfrage des Fahrzeugaußenraumes auf Berechtigungsmittel hin gestartet. Wird im Fahrzeugaußenraum ein Berechtigungsmittel erkannt, wird eine Fahrzeuginnenraum- Abfrage auf Berechtigungsmittel hin gestartet. Wird auch hier ein Berechtigungsmittel erkannt, wird die Fahrzeugverriegelung entweder verweigert oder das durch die Innenraum- Abfrage erkannte Berechtigungsmittel deaktiviert. Zusätzlich zu den bekannten Verfahren startet das vorgeschlagene Verfahren nach dem Verriegelungsvorgang in zyklischen Abständen über definierte Zeitabschnitte (z.B. 5 Minuten) eine Außenraum-Abfrage auf das Berechtigungsmittel hin, mit dem die Fahrzeugverriegelung initiiert wurde. Wird das Berechtigungsmittel während dieser Zeitspanne dauerhaft durch die Außenraum-Abfrage erkannt, geht das System davon aus, daß das Berechtigungsmittel im Fahrzeuginnenraum vergessen oder im Fahrzeugaußenraum verloren wurde. Die passive Funktion des betroffenen Berechtigungsmittels wird darauf hin bis zum nächsten Startvorgang gesperrt. Somit wird sichergestellt, daß nach Ablauf der genannten Zeitspanne keine Nichtberechtigter Zutritt zum Fahrzeug erhält. Stellt das Berechtigungsmittel auch aktive Fernbedienungsfunktionen zur Verfügung, ist zu überlegen diese nicht zu deaktivieren, um den Fall abzudecken, daß der Nutzer das Berechtigungsmittel, wenn das Fahrzeug z.B. in einer Garage geparkt ist, in einem nahe dem Fahrzeug situierten Schlüsselkasten aufbewahrt. Werden jedoch auch eventuell aktive Fernbedienungsfunktionen deaktiviert, so ist ein im Umkreis des Fahrzeuges verlorenes Berechtigungsmittel für den Finder auch dann unbrauchbar, wenn es direkt mit dem betroffenen Fahrzeug in Verbindung gebracht werden kann.

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Verkehr

Berechtigungssteuerung bei passiven Zugangskontrollsystemen

Idee: Nikolas Bergerhoff, Regensburg

Passive Zugangskontrollsysteme ermöglichen das komfortable Öffnen und Schließen einesKraftfahrzeuges, ohne das ein Berechtigungsmittel (Schlüssel, Fernbedienung o.ä.) aktivebetätigt werden muß. Vielmehr reicht das bloße Mitführen des Berechtigungsmittels, umeinen Zugang zum Kraftfahrzeug zu erhalten. Problematisch gestaltet sich die Situationjedoch, wenn der Nutzer das Berechtigungsmittel im Fahrzeug vergißt oder aber im nahenFahrzeug-Umfeld verliert, da die durch das Berechtigungsmittel freigegebenen Funktionennach wie vor ausführbar sind.

Um eine sich daraus ergebende Mißbrauchsmöglichkeit zu verhindern oder zumindest zuerschweren, wird das folgend beschriebene Verfahren vorgeschlagen. Wie bei denbekannten Systemen wird bei Eingang eines Fahrzeugverriegelungs-Wunsches eine Abfragedes Fahrzeugaußenraumes auf Berechtigungsmittel hin gestartet. Wird imFahrzeugaußenraum ein Berechtigungsmittel erkannt, wird eine Fahrzeuginnenraum-Abfrage auf Berechtigungsmittel hin gestartet. Wird auch hier ein Berechtigungsmittelerkannt, wird die Fahrzeugverriegelung entweder verweigert oder das durch die Innenraum-Abfrage erkannte Berechtigungsmittel deaktiviert. Zusätzlich zu den bekannten Verfahrenstartet das vorgeschlagene Verfahren nach dem Verriegelungsvorgang in zyklischenAbständen über definierte Zeitabschnitte (z.B. 5 Minuten) eine Außenraum-Abfrage auf ...