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Störaustastung für ampltitudenmodulierte Pulsfolgen mit Bitmusterregenerierung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017245D
Original Publication Date: 2000-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 3 page(s) / 23K

Publishing Venue

Siemens

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Siegmar Zirkl: AUTHOR

Abstract

In amplituden modulierten Datenübertragungssystemen kommt wegen der Einfachheit in der Hardwareausführung vorzugsweise die sogenannte ASK (amplitude shift key) zur Anwendung. Dabei wird ein Trägersignal zu 100% moduliert, d.h. kleine Impulsfolgen (Bursts) wechseln mit Abstandspausen ab, wobei der Informationsinhalt in der Länge einer Pause kodiert ist (Pulsfolgen-Pausenmodulation). Um mögliche Störungen der codierten Signale durch z.B. elektromagnetische Strahlungen zu erkennen und auszutasten, wird eine diskrete Schaltung vorgeschlagen, die mit wenigen Standardbauteilen realisiert werden kann. Die Einfachheit dieser Schaltung, die in sich Störaustastung und Bitmusterregenerator vereint (Ausführungsbeispiel siehe Bild 1) stellt die Besonderheit der Schaltung dar.

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Energie

Störaustastung für ampltitudenmodulierte Pulsfolgen mitBitmusterregenerierung

Idee: Siegmar Zirkl , Regensburg

In amplituden modulierten Datenübertragungssystemen kommt wegen der Einfachheit in derHardwareausführung vorzugsweise die sogenannte ASK (amplitude shift key) zurAnwendung. Dabei wird ein Trägersignal zu 100% moduliert, d.h. kleine Impulsfolgen(Bursts) wechseln mit Abstandspausen ab, wobei der Informationsinhalt in der Länge einerPause kodiert ist (Pulsfolgen-Pausenmodulation). Um mögliche Störungen der codiertenSignale durch z.B. elektromagnetische Strahlungen zu erkennen und auszutasten, wird einediskrete Schaltung vorgeschlagen, die mit wenigen Standardbauteilen realisiert werdenkann. Die Einfachheit dieser Schaltung, die in sich Störaustastung und Bitmusterregeneratorvereint (Ausführungsbeispiel siehe Bild 1) stellt die Besonderheit der Schaltung dar.

Schaltungsbeschreibung und Funktion:

Der Demodulator ist in diesem Beispiel nicht aufgeführt. Ein typisches demoduliertes Signalist in Bild 2 zu sehen. Am Eingang IN wird dieses demodulierte Signal über einenKoppelkondensator C2 an den (+)-Eingang des ersten Komparators X1 gelegt. Am(-)-Eingang liegt hier eine Spannung von ca. 11 mV an, wobei andere Werte möglich sind,dieser Wert jedoch eine hohe Empfindlichkeit ermöglicht. Der Komparator X1 ist ein Typmit "Open Collector" am Ausgang. Ohne Signal am Demodulator ist der Ausgangstransistordurchgeschaltet (Low) und der Integratons-Kondensator C1 am Ausgang ist entladen. Derzweite Komparator X2 bildet eine Impulsstufe. Der Integrations-Kondensator C1 ist mitdessen (-)-Eingang verbunden. Am (+)-Eingang liegen etwa 3V an. Der Ausgangstransistordes zweiten Komparators X2 ist im Normalzustand gesperrt. Über den KollektorwiderstandR8 ist der Signalausgang OUT "High" und die Diode D1 gesperrt. Erscheint nun amEingang IN ein Nutzsignal mit vorbestimmter Dauer (Bild 2), so wird ab einem Pegel vonca. 11 mV der (+)-Eingang des ersten Komparators X1 höhere Spannung haben als der(-)-Eingang. Der Ausgangstransistor des Komparators X1 sperrt jetzt. Durch denKollektorwiderstand R1 wird der Integrations-Kondensator C1 aufgeladen. An C1 unddamit am (-)-Eingang des zweiten Komparators X2 entsteht ein sägezahnartigerSpannungsanstieg. Erreicht diese Sägezahnspannung etwa 3V, so wird derAusgangstransistor des zweiten Komparators X2 leitend. Der Ausgang OUT wird jetztdurchgeschaltet. Über einen Rückkopplungs-Kondensator C3 wird dessen (+)-Eingang imersten Moment von 3V an Masse gezogen. D1 wird leitend und entlädt denIntegrations-Kondensator C1 bis auf die Flussspannung von D1 (etwa 0,7V). Der Pegel des(-)-Eingangs liegt in diesem Moment noch immer über de...