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Reduzierung der Blockierwahrscheinlichkeit für Echtzeit-Netzdienste

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017254D
Original Publication Date: 2000-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 2 page(s) / 15K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Bernhard Wegmann: AUTHOR

Abstract

Bei der Kanalzuteilung von unterschiedlichen Diensten (etwa Sprache, Video, Paketdaten, etc.) sind unterschiedliche Qualitätskriterien (z.B. Blockierwahrscheinlichkeit, Verzögerung, Übertragungsqualität) zu erfüllen. Bei Sprachverbindungen sollte die Blockierwahrscheinlichkeit beim Verbindungsaufbau geringer sein als bei Datenverbindungen. Das Problem besteht nun darin, einen Mechanismus zu finden, der bei gemischt auftretenden Diensten den Echtzeit-(Realtime, RT)-Anwendungen (wie etwa Sprache) eine geringe Blockierwahrscheinlichkeit garantiert.

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Information / Kommunikation

Reduzierung der Blockierwahrscheinlichkeit für Echtzeit-Netzdienste

Idee: Dr. Bernhard Wegmann, Holzkirchen

Bei der Kanalzuteilung von unterschiedlichen Diensten (etwa Sprache, Video, Paketdaten,etc.) sind unterschiedliche Qualitätskriterien (z.B. Blockierwahrscheinlichkeit, Verzögerung,Übertragungsqualität) zu erfüllen. Bei Sprachverbindungen sollte dieBlockierwahrscheinlichkeit beim Verbindungsaufbau geringer sein als beiDatenverbindungen. Das Problem besteht nun darin, einen Mechanismus zu finden, der beigemischt auftretenden Diensten den Echtzeit-(Realtime, RT)-Anwendungen (wie etwaSprache) eine geringe Blockierwahrscheinlichkeit garantiert.

Eine herkömmliche Möglichkeit ist etwa die Separierung der zur Verfügung stehendenKanäle nach Diensten (Partitioning), wobei aber durch den starren Ansatz derAusnutzungsgrad der Kanäle recht gering ist. Der dazu komplementäre Ansatz des „firstcome first serve“ (Sharing) kann aber eine Blockierhöchstrate für die jeweiligenaufzubauenden Verbindungen nicht mehr garantieren, so dass eine Priorisierung eingeführtwerden muss. Die Priorisierung basierend auf Momentanwerten ist nicht effizient, dieAlternative eines Queueing-/Scheduling-Systems unter RT-Bedingungen nur bedingteinsetzbar.

Kann also der zur Verfügung stehende Kanalvorrat in gleicher Weise für RT und Nicht-RTAnwendungen verwendet werden (Sharing) und existiert für die Nicht-RT-Verbindungen,z.B Paketdaten, ein Queueing-/Scheduling-System, so kann durch die Einführung eines„Wait-Flags“, welches durch die MAC-Einheit, welche für die Allokation der D...