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Lokalisierung von Mobilfunkteilnehmerendgeräten in einem Mobilfunknetz

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017267D
Original Publication Date: 2000-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22
Document File: 2 page(s) / 16K

Publishing Venue

Siemens

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Thomas Stark: AUTHOR

Abstract

Zur Lokalisierung von Mobilfunkteilnehmerendgeräten in einem Mobilfunknetz werden mehrere Methoden vorgeschlagen. Bei einer dieser Methoden, der sogenannten E-OTD- Methode, mißt das mobile Teilnehmerendgerät (MS – Mobile Station) die Laufzeit- differenzen von bestimmten Signalen von mindestens drei unterschiedlichen Basisstationen (BTS – Base Transceiver Station) des Mobilfunknetzes. Diese Meßwerte werden über ein mathematisches Verfahren zur Standortbestimmung des Teilnehmerendgerätes verwendet. Siehe hierzu Bild 1. Dieses Verfahren basiert auf zwei Voraussetzungen. So muß zum einen der jeweilige Standort der Basisstationen bekannt sein und zum anderen müssen die Basisstationen miteinander synchronisiert sein.

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Information / Kommunikation

Lokalisierung von Mobilfunkteilnehmerendgeräten in einem Mo-bilfunknetz

Idee: Thomas Stark, München

Zur Lokalisierung von Mobilfunkteilnehmerendgeräten in einem Mobilfunknetz werdenmehrere Methoden vorgeschlagen. Bei einer dieser Methoden, der sogenannten E-OTD-Methode, mißt das mobile Teilnehmerendgerät (MS – Mobile Station) die Laufzeit-differenzen von bestimmten Signalen von mindestens drei unterschiedlichen Basisstationen(BTS – Base Transceiver Station) des Mobilfunknetzes. Diese Meßwerte werden über einmathematisches Verfahren zur Standortbestimmung des Teilnehmerendgerätes verwendet.Siehe hierzu Bild 1.

Dieses Verfahren basiert auf zwei Voraussetzungen. So muß zum einen der jeweiligeStandort der Basisstationen bekannt sein und zum anderen müssen die Basisstationenmiteinander synchronisiert sein.

Da beispielsweise in existierenden GSM-Mobilfunknetzen (Global System for MobileCommunication) die Basisstationen nicht synchronisiert sind, wird mittels einer sogenanntenHilfsmessung durch ein Zusatzgerät (LMU) die Differenz der Zeitlagen der beteiligtenBasisstationen vermessen. Siehe hierzu Bild 2. Hierzu verfügt das Zusatzgerät über einenabsoluten Zeitbezug sowie über die Kenntnis des genauen Standortes, beides beispielsweisemittels eines eingebauten GPS-Empfängers (Global Positioning System) ermittelt. DieMessungen fließen anschließend in die Berechnungen des aktuellen Standortes desTeilnehmerendgerätes als Korrekturgröße ein, wodurch eine Quasi-Synchronität aus Sichtdes Standortbestimmungsverfahrens erzielt wird.

Ein Problem dieses Verfahrens entsteht, wenn sich die Zeitlage einer Basisstation wesentlichändert und eine Standortbestimmung eines Teilnehmerendgerätes durchgeführt wird, bevordas Zusatzgerät (LMU) die neue Zeitlage der Basisstation ermittelt hat. Dies resultiert ineiner unzulässigen Ungenauigkeit bei der Standortbestimmung des Teilnehmerendgerätes.Das Intervall für die Messungen des Zusatzgerätes (LMU) ist in diesem Fall zu l...