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HTTP-Server als Human-Machine-Interface in der EVU-Sekundärtechnik

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017299D
Original Publication Date: 2000-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25
Document File: 2 page(s) / 17K

Publishing Venue

Siemens

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Michael Sokoliuk: AUTHOR

Abstract

In Anlagen, die der Bereitstellung und Bedienung von Energie dienen, sind unter anderem Geräte aus der Sekundärtechnik (Schutzgeräte, Feldleitgeräte) eingesetzt. Diese Geräte arbeiten heute digital mit eigenen Prozessoren, speichern Steuerungswerte und sind kommunikationsfähig. Daten dieser Geräte werden i.d.R. in einem Zentralgerät gesammelt und an verschiedene Schnittstellen weiterverteilt, z.B. über Fernwirkschnittstellen an die Netzleitstelle oder zu (PC-)Bedienplätzen zur Prozessvisualisierung, Steuerung, Datenauswertung und -archivierung. Bisher werden die Daten über verschiedene physikalische Übertragungswege und Protokolle an die PCs übertragen. Auf den PCs müssen die betreffenden Wege und Protokolle entsprechend installiert und verfügbar gemacht sein; auch muss die Bedienungs- und Visualisierungskomponente (Human-Machine-Interface, HMI) auf dem PC installiert und konfiguriert werden. Die Konfigurationseinstellungen jedes PC müssen bei einer Änderung der Gerätekonfiguration angepasst werden.

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Energie

HTTP-Server als Human-Machine-Interface in der EVU-Sekundärtechnik

Idee: Michael Sokoliuk, Nürnberg

In Anlagen, die der Bereitstellung und Bedienung von Energie dienen, sind unter anderemGeräte aus der Sekundärtechnik (Schutzgeräte, Feldleitgeräte) eingesetzt. Diese Gerätearbeiten heute digital mit eigenen Prozessoren, speichern Steuerungswerte und sindkommunikationsfähig. Daten dieser Geräte werden i.d.R. in einem Zentralgerät gesammeltund an verschiedene Schnittstellen weiterverteilt, z.B. über Fernwirkschnittstellen an dieNetzleitstelle oder zu (PC-)Bedienplätzen zur Prozessvisualisierung, Steuerung,Datenauswertung und -archivierung.

Bisher werden die Daten über verschiedene physikalische Übertragungswege und Protokollean die PCs übertragen. Auf den PCs müssen die betreffenden Wege und Protokolleentsprechend installiert und verfügbar gemacht sein; auch muss die Bedienungs- undVisualisierungskomponente (Human-Machine-Interface, HMI) auf dem PC installiert undkonfiguriert werden. Die Konfigurationseinstellungen jedes PC müssen bei einer Änderungder Gerätekonfiguration angepasst werden.

Dieser Vorschlag soll die Datenübertragung zu PC-Bedienplätzen sowie die Bedienung undVisualisierung auf dem PC durch das HMI standardisieren und vereinfachen. Dabei könnenvorteilhaft Offline-Gerätedaten, etwa in den Geräten bereits gespeicherte Daten, undbedingt auch Online-Prozessdaten wie Messwerte und Meldungen, d.h. soweit keineEchtzeitanforderungen vorliegen, verarbeitet werden.

In der Anlage wird dazu ein HTTP/FTP-Server installiert, der die Daten von den Gerätenerhält und sie in HTML-Dokumente einbettet oder nach Vorverarbeitung in Dateienspeichert. Die statischen HTML-Dokumente werden zuvor mit einem speziellenKonvertierungsprogramm aus der Anlagenkonfiguration und den Geräteparametern erzeugt.Durch Hypertext-Verweise (Links) kann die Hypertext-Struktur in beliebigem Maße derrealen Anlagenstruktur angepasst werden. Der HTTP-Server präsentiert die Daten nachaußen wie ein WWW-Server, wobei bspw. auch die üblichen Internet-Protokolle verwendetwerden können.

Als HMI-Komponente können so handelsübliche WWW-Browser, etwa mit JavaScript-oder ActiveX-Unterstützung, verwendet werden. Für Spezialanwendungen können die mitHTTP oder FTP übertragenen Daten an andere Programme weitergereicht werden.

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