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Online-Überwachung der lokalen Neutonenflußdichte beim Beladen oder Umladen von Brennelementen in einem Reaktorkern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017304D
Original Publication Date: 2000-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25
Document File: 2 page(s) / 193K

Publishing Venue

Siemens

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Martin Klein: AUTHOR [+2]

Abstract

Die Idee beschreibt ein Verfahren zum Versetzen von Brennelementen im Kern eines Reaktors, wobei während des Umsetzens die lokale Neutronenflußdichte des Kerns durch vorübergehend eingesetzte Dektoren überwacht wird. Aus Sicherheitsgründen müssen Kernreaktoren zu jedem Zeitpunkt an jeder Stelle mindestens 5 % unterkritisch sein. Mit hochangereicherten Brennelemneten und durch die Anforderung: „Umladen im Kern ohne Vollausladung“ kann ist es zunehmend schwierig die genannte Kritikalitätsgrenze einzuhalten. Zählrohre außerhalb des Kerns erkennen eine Änderung der Neutronenflußdichte, selbst eine kritikalitätsüberschreitende Änderung, erst zu spät, als das damit allen Sicherheitsanforderungen genügt werden könnte.

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Energie

Online-Überwachung der lokalen Neutonenflußdichte beim Beladen oderUmladen von Brennelementen in einem Reaktorkern

Idee: Martin Klein, Adelsdorf; Dieter Porsch, Fürth

Die Idee beschreibt ein Verfahren zum Versetzen von Brennelementen im Kern einesReaktors, wobei während des Umsetzens die lokale Neutronenflußdichte des Kerns durchvorübergehend eingesetzte Dektoren überwacht wird.

Aus Sicherheitsgründen müssen Kernreaktoren zu jedem Zeitpunkt an jeder Stellemindestens 5 % unterkritisch sein. Mit hochangereicherten Brennelemneten und durch dieAnforderung:� „Umladen im Kern ohne Vollausladung“ kann ist es zunehmend schwierig diegenannte Kritikalitätsgrenze einzuhalten.� Zählrohre außerhalb des Kerns erkennen eineÄnderung der Neutronenflußdichte, selbst eine kritikalitätsüberschreitende Änderung, erstzu spät, als das damit allen Sicherheitsanforderungen genügt werden könnte.

Beim Beladen muß also lokal, d.h. am Ort des gerade im Umladevorgang� befindlichenBrennlements die Neutronenflußdichte überwachbar sein. Dazu werden nach der IdeeZählrohre in die Führungsrohre der nichtinstrumentierten Brennelemnete von derLademaschine aus eingefahren. Sollte also beim Umladevorgang eines solchenBrennelements ein grenzwertüberschreitender Anstieg der Neutronenflußdichte� auftreten,so würde dies sofort eine erhöhte Zählrate im Zählrhor auslösen und auf der Lademaschineregistriert werden können. Beispielsweise könnten bei einem zu steil...