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Verfahren zur Eindüsung für Reduktionsmittel bei Fahrzeug-SCR

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017311D
Original Publication Date: 2000-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25
Document File: 2 page(s) / 14K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Ronald Neufert: AUTHOR

Abstract

Bei der Verwendung von 32,5 %-iger wässriger Harnstofflösung (="Sommer-Harnstoff") als Reduktionsmittel zur Anwendung des SCR-Verfahrens (Verfahren der selektiven katalytischen Reduktion von Stickoxiden) zur Entstickung von Motorabgas tritt das Problem der mangelhaften Wintertauglichkeit aufgrund Einfrierens des eutektischen Gemisches schon bei einer Temperatur von -11 °C auf, während die Anforderung der Fahrzeughersteller bei einer Temperatur von unter -20 °C liegt.

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Industrie

Verfahren zur Eindüsung für Reduktionsmittel bei Fahrzeug-SCR

Idee: Dr. Ronald Neufert, Michelau

Bei der Verwendung von 32,5 %-iger wässriger Harnstofflösung (="Sommer-Harnstoff")als Reduktionsmittel zur Anwendung des SCR-Verfahrens (Verfahren der selektivenkatalytischen Reduktion von Stickoxiden) zur Entstickung von Motorabgas tritt dasProblem der mangelhaften Wintertauglichkeit aufgrund Einfrierens des eutektischenGemisches schon bei einer Temperatur von -11 °C auf, während die Anforderung derFahrzeughersteller bei einer Temperatur von unter -20 °C liegt.

Zur Lösung dieses Problems wurden verschiedene Verfahren zum Aufheizen dereingefrorenen Harnstofflösung vorgeschlagen. Der Nachteil solcher Verfahren ist jedoch,daß die Aufheizung der einmal eingefrorenen Harnstofflösung bzw. die Beheizung zurVermeidung des Einfrierens beträchtliche Heizenergie und aufgrund kinetischerVerzögerung auch Zeit erfordert, so daß das SCR-System geraume Zeit gar nicht oder nichtoptimal arbeiten kann.

Wässrige höher konzentrierte Ammoniaklösung friert jedoch erst bei sehr tiefenTemperaturen (bis unter -60 °C!) ein. Durch Mischung von wässriger Harnstofflösung undwässriger höher konzentrierter Ammoniaklösungen (Mischung = "Winterharnstoff") lassensich wesentlich tiefere Gefrierpunkte der Mischungen als -11 °C realisieren.Geruchsbelästigungen durch Ammoniak werden durch den bei tiefen Temperaturenerniedrigten Dampfdruck des Ammoniaks vermieden. Die Anwendung dieser ebenfallsbekannten Lösung des o.g. Problems in der Fahrzeug-SCR-Technik wird jedoch dadurcherschwert, daß sic...