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RAKE Empfänger mit Steuer Eingang zur optimalen Wahl des relevanten Ausgangsbits

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017322D
Original Publication Date: 2000-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25
Document File: 4 page(s) / 23K

Publishing Venue

Siemens

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Andreas Falkenberg: AUTHOR [+4]

Abstract

In einem herkömmlichen UMTS Empfänger, der im wesentlichen aus den Komponenten Kanalschätzer, RAKE-Empfänger, Dekodierer ... besteht, muss das Ausgangssignals des RAKE-Empfängers an die Eingangsbitbreite des Dekodierers angepasst werden, da nur eine begrenzte Anzahl Bits zur Darstellung der detektierten Signale zur Verfügung steht. Betrachtet man einen RAKE als abgeschlossene Einheit, so geschieht diese Anpassung über eine AGC Steuerung, die den Signalpegel entweder am Eingang oder am Ausgang des RAKE beeinflusst. Eine weitere Möglichkeit, die hier vorgestellt wird, ist dem RAKE einen Steuereingang hinzuzufügen, welcher dann direkt in der Signalverarbeitung innerhalb des RAKE aktiv wird. In Fig. 1 ist der Aufbau eines RAKE-Fingers dargestellt, welcher das wesentliche Element eines RAKE-Empfängers darstellt.

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Information / Kommunikation

RAKE Empfänger mit Steuer Eingang zur optimalen Wahl des relevantenAusgangsbits

Idee: Andreas Falkenberg, Hagen; Albrecht Kunz, Bocholt; Stephan Karger, Krummhörn;

Holger Landerberger, Bocholt

In einem herkömmlichen UMTS Empfänger, der im wesentlichen aus den KomponentenKanalschätzer, RAKE-Empfänger, Dekodierer ... besteht, muss das Ausgangssignals desRAKE-Empfängers an die Eingangsbitbreite des Dekodierers angepasst werden, da nur einebegrenzte Anzahl Bits zur Darstellung der detektierten Signale zur Verfügung steht.Betrachtet man einen RAKE als abgeschlossene Einheit, so geschieht diese Anpassung übereine AGC Steuerung, die den Signalpegel entweder am Eingang oder am Ausgang desRAKE beeinflusst. Eine weitere Möglichkeit, die hier vorgestellt wird, ist dem RAKE einenSteuereingang hinzuzufügen, welcher dann direkt in der Signalverarbeitung innerhalb desRAKE aktiv wird.

In Fig. 1 ist der Aufbau eines RAKE-Fingers dargestellt, welcher das wesentliche Elementeines RAKE-Empfängers darstellt.

Jeder Finger sammelt entsprechend seines Übertragungskanals zu verschiedenen ZeitenEnergie ein, die dann kombiniert wird, meist indem die Ergebnisse aller Finger summiertwerden. Die Ergebnisse werden entsprechend der Fingergewichte, die durchKanalschätzung berechnet werden, unterschiedlich gewichtet (Maximum Ratio Combining).

Beim Entspreizen der Symbole wird angenommen, dass das empfangene Signal durch einadditiv überlagertes Weißes Rauschen verzerrt ist, welches sich aufgrund derNormalverteilung beim Entspreizen zu Null aufsummieren lässt. Hierdurch wird daseigentliche Signal, welches kleiner sein kann als das Rauschen, aus dem Rauschendetektiert.

Dieser Vorgang kann jedoch dazu führen, dass zwar die korrekten Daten detektiert werden,diese aber betragsmäßig so klein sind, dass sie bei der Nutzung einer Festkomma-Zahlendarstellung in der zur Verfügung stehenden Auflösung nicht mehr sichtbar sind.Folglich ist es nötig, die Bitbreiten an den entsprechenden Stellen zu erhöhen, das heißt fürden Despreader müssten bei einer Eingangsbandbreite von x Bits y Bit am Ausgang zurVerfügung stehen wobei y = x + log 2� � SF.� Das heißt bei einem Spreizfaktor SF=256 mussder Entspreizer (Despreader) am Ausgang 8 bit mehr zur Verfügung haben als am Eingang.Der Combiner muss also mit dieser hohen Bitbreite arbeiten. Da der Decoder nur eine sehrviel niedrigere Bitbreite (bis zu 4 bit) am Eingang verarbeitet, wäre es sinnvoll, die Bitbreitein der Verarbeitung innerhalb des RAKE möglichst frühzeitig zu reduzieren. So ließe sichauch der technische Aufwand verringern.

Siemens Technik Report

Jahrgang 3� Nr. 8� Juli 2000

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Um dies ohne nennenswerte Performanceverluste zu erreichen wird vorgeschlagen, amAusgang des Desp...