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Verfahren und Gateway zur Übertragung von Sprache und Daten zwischen einem Telekommunikationsnetz und einem auf dem Internet Protokoll basierenden Netzwerk

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017341D
Original Publication Date: 2000-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25
Document File: 3 page(s) / 27K

Publishing Venue

Siemens

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Peter Goldstein: AUTHOR

Abstract

Die parallele Ausdehnung verschiedener Netzwerke, die bezüglich Kosten, Transportka- pazität und Transportqualität, Vor- und Nachteile aufweisen, hat zur Entwicklung von Netzübergängen (Gateway) geführt, die es dem Netzbetreiber erlauben, Sprache und Daten über alternative Verkehrswege zu führen. Obwohl das Dienstintegrierende Netz ISDN und das Internet je auf geschichteten Proto- kollarchitekturen basieren, weisen die Protokollarchitekturen des Internet und des ISDN dennoch wesentliche Unterschiede auf. Bei der Signalisierung zwischen den öffentlichen Vermittlungsstellen wird das Signalisierungssystem Nr. 7 (SS7) verwendet. Das Internet verwendet in Schicht 3 das Internet Protokoll (IP), das keine zuverlässige Uebertragung (Quality of Service, QoS) garantiert, so dass Sicherungsmassnahmen in der nächst höheren Schicht 4, der Transport-Schicht (z.B. TCP) vorzusehen sind.

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Information / Kommunikation

Verfahren und Gateway zur Übertragung von Sprache und Datenzwischen einem Telekommunikationsnetz und einem auf dem InternetProtokoll basierenden Netzwerk

Idee: Peter Goldstein, CH-Thalwil

Die parallele Ausdehnung verschiedener Netzwerke, die bezüglich Kosten, Transportka-pazität und Transportqualität, Vor- und Nachteile aufweisen, hat zur Entwicklung vonNetzübergängen (Gateway) geführt, die es dem Netzbetreiber erlauben, Sprache und Datenüber alternative Verkehrswege zu führen.

Obwohl das Dienstintegrierende Netz ISDN und das Internet je auf geschichteten Proto-kollarchitekturen basieren, weisen die Protokollarchitekturen des Internet und des ISDNdennoch wesentliche Unterschiede auf. Bei der Signalisierung zwischen den öffentlichenVermittlungsstellen wird das Signalisierungssystem Nr. 7 (SS7) verwendet. Das Internetverwendet in Schicht 3 das Internet Protokoll (IP), das keine zuverlässige Uebertragung(Quality of Service, QoS) garantiert, so dass Sicherungsmassnahmen in der nächst höherenSchicht 4, der Transport-Schicht (z.B. TCP) vorzusehen sind.

Der Standard H.323 beschreibt Geräte bzw. Protokolle und Prozeduren für die Multime-diakommunikation über Paketnetze und damit auch für auf dem Internet Protokollbasierende Netze. Ein H.323-Gateway ist vorgesehen, falls eine bidirektionale Kom-munikation zwischen H.323-Endgeräten mit z.B. einem ISDN-Endgerät oder mit einemweiteren H.323-Gateway durchzuführen ist. Eine Verwaltungseinheit (Gatekeeper GK)wird für die Umsetzung von Adressen zuhanden der H.323-Gateways benötigt.

Die Protokollarchitektur des SS7, die Netzsignalisierung des ISDN (ein Switched CircuitNetwork SCN) basiert auf dem Nachrichtentransferteil MTP (Message Transfer Part), derfür die Übertragung, Sicherung, Nachrichtenlenkung sowie das Netzmanagement verwendetwird. Über dem Nachrichtentransferteil MTP befinden sich Anwenderteile, wie z.B.� ISUP(Anwenderteil für ISDN), und der Steuerteil für End-to-End SignalisierungstransaktionenSCCP (Signalling Connection Control Part) mit oder ohne Nutzkanalbezug. Zu beachten ist,dass der Zeichengabekanal SS7 innerhalb eines Netzes über andere Netzknoten geführtwerden kann als der Nutzkanal .

Wesentlich ist, dass jeder Netzknoten, der über SS7 verbunden ist, als Signalling Point SPagiert. Ein Signalling Point SP mit Nutzkanälen ist ein Signalling End Point SEP, bei demdie ISUP Protokollmaschine die Kontrolle über die Nutzkanäle ausübt. Ein SCN/IPGateway ist demzufolge auch ein Signalling End Point SEP, kombiniert mit einemPaketnetzknoten , das ein leitungsvermitt...