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Abpressen von axial geteilten Turbinengehäusen ohne Dichtmittel für Teilfugenflächen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017352D
Original Publication Date: 2000-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25
Document File: 2 page(s) / 637K

Publishing Venue

Siemens

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Peter Dünck-Kerst: AUTHOR [+2]

Abstract

Nach dem heutigen internationalen Standard wird bei Verdichterantriebsturbinen, deren Turbinengehäuse horizontal geteilt werden kann, mittels Abpressen einerseits die Gehäuseintegrität und andererseits die Dichtigkeit der Teilfuge nachgewiesen. Zur Erhöhung der Dichtigkeit dürfen laut der amerikanischen Industienorm API 612, 4. Ausgabe, keine speziellen Dichtungen eingesetzt werden. Lediglich eine Paste ist erlaubt, die nach dem Abpressen wieder leicht entfernt werden kann.

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Bauelemente

Abpressen von axial geteilten Turbinengehäusen ohne Dichtmittel fürTeilfugenflächen

Idee: Peter Dünck-Kerst, Rees; Werner Heine, Wesel

Nach dem heutigen internationalen Standard wird bei Verdichterantriebsturbinen, derenTurbinengehäuse horizontal geteilt werden kann, mittels Abpressen einerseits dieGehäuseintegrität und andererseits die Dichtigkeit der Teilfuge nachgewiesen. ZurErhöhung der Dichtigkeit dürfen laut der amerikanischen Industienorm API 612, 4.Ausgabe, keine speziellen Dichtungen eingesetzt werden. Lediglich eine Paste ist erlaubt,die nach dem Abpressen wieder leicht entfernt werden kann.

Bisher wurde beim Abpressen eine Pappe zwischen die Gehäuseteile gelegt, die die Wirkungeines festen Dichtungselements entfaltete. (Abbildung 1)

Um die Dichtwirkung im Teilfugenbereich zu erhöhen wird die Teilfuge im Einströmbereichspeziell gestaltet. Durch die neue Formgebung der Teilfuge kommt es zu einer derartighohen Flächenpressung, dass ein festes Dichtelement für den Abpressvorgang überflüssig istund somit die Norm-Konformität gewährleistet ist. Als Dichtmittel kann eine handelsüblichePaste verwendet werden. (Abbildung 2)

Siemens Technik Report

Jahrgang 3  Nr. 9  Oktober 2000

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Abbildung 1

Abbildung 2

Siemens Technik Report

Jahrgang 3  Nr. 9  Oktober 2000