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Bewegungserfassung eines Untersuchungsobjektes bei einem Magnetresonanzgerät

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017374D
Original Publication Date: 2000-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25
Document File: 2 page(s) / 34K

Publishing Venue

Siemens

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Rainer Kuth: AUTHOR

Abstract

Bei vielen Untersuchungen unter Einsatz eines Magnetresonanzgerätes sind Bewegungen eines Untersuchungsobjektes, beispielsweise eines Patienten, während der Durchführung einer Untersuchung hinsichtlich einem Erzielen diagnostisch aussagekräftiger Datensätze extrem nachteilig. Ein Beispiel dafür ist die funktionelle Magnetresonanzbildgebung des menschlichen Kopfes. Im Rahmen der funktionellen Magnetresonanzbildgebung wird eine Reihe von Datensätzen, die zu verschiedenen Zeitpunkten aufgenommen werden, erzeugt. Die Datensätze werden untereinander auf gehirnaktivitätsbedingte Unterschiede hin ausgewertet. Dabei können bereits geringste Kopfbewegungen während des gesamten Datenaufnahmezeitraumes zu bewegungsbedingten Unterschieden führen, die die gesuchten gehirnaktivitätsbedingten Unterschiede überdecken. Deswegen werden die Datensätze einer Bewegungskorrektur unterzogen, mit der die bewegungsbedingten Unterschiede eliminiert werden. Dies setzt in einer Ausführungsform die Kenntnis eines Bewegungsablaufes des Kopfes während des gesamten Datenaufnahmezeitraumes voraus. Vorgenannter Bewegungsablauf ist mit einem hochgenauen interferrometrischen Relativ- Wegaufnehmer gemäß der Figur wie folgt ermittelbar: Am Kopf des Patienten ist ein Reflektor angebracht. Eine Lichtquelle, beispielsweise ein Laser, erzeugt einen auf den Reflektor gerichteten Lichtstrahl. Dabei durchläuft der Lichtstrahl einen zwischen der Lichtquelle und dem Reflektor angeordneten teildurchlässigen Spiegel. Vom teildurchlässigen Spiegel reflektiertes Licht sowie vom Reflektor reflektiertes Licht treffen in einem photoelektrischen Empfänger zusammen. Das Zusammentreffen führt zu konstruktiver und destruktiver Interferenz, deren Veränderung der photoelektrische Empfänger als ein Maß für eine Bewegung des Reflektors und damit des Kopfes entsprechend auswertet. Mit vorausgehend beschriebenem Bewegungserfassungssystem sind Bewegungen hinsichtlich der Magnetresonanztechnik elektromagnetisch verträglich, rückwirkungsfrei und praktisch ohne Zeitverzögerung erfassbar.

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Gesundheit

Bewegungserfassung eines Untersuchungsobjektes bei einemMagnetresonanzgerät

Idee: Rainer Kuth, Herzogenaurach

Bei vielen Untersuchungen unter Einsatz eines Magnetresonanzgerätes sind Bewegungeneines Untersuchungsobjektes, beispielsweise eines Patienten, während der Durchführungeiner Untersuchung hinsichtlich einem Erzielen diagnostisch aussagekräftiger Datensätzeextrem nachteilig. Ein Beispiel dafür ist die funktionelle Magnetresonanzbildgebung desmenschlichen Kopfes. Im Rahmen der funktionellen Magnetresonanzbildgebung wird eineReihe von Datensätzen, die zu verschiedenen Zeitpunkten aufgenommen werden, erzeugt.Die Datensätze werden untereinander auf gehirnaktivitätsbedingte Unterschiede hinausgewertet. Dabei können bereits geringste Kopfbewegungen während des gesamtenDatenaufnahmezeitraumes zu bewegungsbedingten Unterschieden führen, die die gesuchtengehirnaktivitätsbedingten Unterschiede überdecken. Deswegen werden die Datensätze einerBewegungskorrektur unterzogen, mit der die bewegungsbedingten Unterschiede eliminiertwerden. Dies setzt in einer Ausführungsform die Kenntnis eines Bewegungsablaufes desKopfes während des gesamten Datenaufnahmezeitraumes voraus.

Vorgenannter Bewegungsablauf ist mit einem hochgenauen interferrometrischen Relativ-Wegaufnehmer gemäß der Figur wie folgt ermittelbar: Am Kopf des Patienten ist einReflektor angebracht. Eine Lichtquelle, beispielsweise ein Laser, erzeugt einen auf denReflektor gerichteten Lichtstrahl. Dabei durchläuft der Lichtstrahl einen zwischen derLichtquelle und dem Reflek...