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Verfahren zur optimalen Übertragung von "Performance Measurement"-Daten zwischen Netzelementen und Management-Systemen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017385D
Original Publication Date: 2000-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25
Document File: 4 page(s) / 25K

Publishing Venue

Siemens

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Lucian Hirsch: AUTHOR

Abstract

An den Management-Schnittstellen zwischen NEs (Network Element) und Element Managers (OMCs) bzw. zwischen OMCs (Operation and Maintenance Centre) und übergeordneten NMCs (Network Management Centre) können Management-Informationen grundsätzlich auf 2 verschiedenen Wegen übertragen werden:

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Information / Kommunikation

Verfahren zur optimalen Übertragung von "Performance Measurement"-Daten zwischen Netzelementen und Management-Systemen

Idee: Lucian Hirsch, München

An den Management-Schnittstellen zwischen NEs (Network Element) und ElementManagers (OMCs) bzw. zwischen OMCs (Operation and Maintenance Centre) undübergeordneten NMCs (Network Management Centre) können Management-Informationengrundsätzlich auf 2 verschiedenen Wegen übertragen werden:

·   Als einfache Nachricht ( Notification ), die sich üblicherweise auf eine Netzresourcebezieht (in einer objekt-orientierten Umgebung wird eine Netzresource als Objektinstanzmodelliert).

·   Als Datei ( bulk data ) für den Transfer von größeren Datenmengen.

Im letzten Fall werden die Management-Informationen im Agent (d.h. im NE an der OMC-NE-Schnittstelle oder im OMC an der NMC-OMC-Schnittstelle) als Datei aufbereitet, dieanschließend auf Anforderung vom Manager oder vom Agent selbst überDateiübertragungs-Protokolle ( file transfer protocols ) an den Manager übertragen werden.

Diese Informationen beziehen sich z.B. auf Alarme ( alarm history ), Zustandsänderungen,Konfigurationsdaten oder  Performance Measurement  (PM)-Daten.

Im Hinblick auf (Selbst-)Optimierung von Mobilfunk-Netzen spielen die PM-Daten einewichtige Rolle. Die immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen für eine solcheOptimierung sind:

·   Die Mobilfunk-Netze werden immer größer, d.h. die Anzahl der zu überwachenden NEwächst.

·   Es werden immer mehr Messungen in einem NE definiert.

·   Die Netz-Operatoren verlangen eine möglichst kontinuierliche Überwachung der PM-Daten.

Unter diesen Rahmenbedingungen ist eine optimale Übertragung von PM-Daten an derSchnittstelle zwischen NEs und Element Managers unerläßlich.

Bisher werden alle PM-Daten einer BSS (Base Station System) auf der BSC-Festplatte(Base Station Controller) zwischengespeichert. Üblicherweise wird jede Stunde aus denPM-Daten eine Datei erzeugt, die anschließend ans OMC übertragen wird. Die dem OMCzur Verfügung stehenden Daten sind damit nicht aktuell genug, um eine Selbstoptimmierungdes Mobilfunk-Netzes zu ermöglichen.

Siemens Technik Report

Jahrgang 3  Nr. 9  Oktober 2000

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Die Idee ist es, einerseits die Erfassung und Aufbereitung der PM-Daten am NE undandererseits das Auslösen der Dateiübertragung am OMC so miteinander synchronisieren,dass das Zeitverhalten der gesamten Prozedur optimiert wird.

Das Verfahren wird sowohl im NE als auch im OMC wie folgt realisiert:

A.  Das  NE  verwaltet einen  Ringbuffer , der aus mehreren Speicherbereiche ( Partitions )gleicher Größe besteht. Die  Partitions  werden von zwei entkoppelten, parallel-laufendenProzessen für Datenerfassung bzw. Datenaufbereitung beschrieben bzw. ausgelesen. DieGröße des Ringbuffers hängt in jedem Telekommunikations-Netz von derGranularitätsperiode (Zeitintervall für Performance-Messungen) und vom Datenvolumenab.

An der OMC-NE-Schnittst...