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Kostengünstiges Verfahren zur Mauterhebung mittels digitalem Mobilfunk

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017401D
Original Publication Date: 2000-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25
Document File: 2 page(s) / 15K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Carsten Ball: AUTHOR

Abstract

Bisherige drahtlose Verfahren zur Mauterhebung basieren auf speziell für diese Anwendung entwickelten Funksystemen mit proprietären Sende/Empfangsgeräten. Ein solches Modul wird z. B. hinter der Windschutzscheibe eines KFZs montiert und tritt beim Überfahren einer Mautstelle in Funkkontakt mit der dort installierten Technik. Die Gebührenabrechnung erfolgt beispielsweise über eine Kreditkarte/Chipkarte, welche in das Sende/Empfangsgerät im Fahrzeug eingesteckt wird.

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Information / Kommunikation

Kostengünstiges Verfahren zur Mauterhebung mittels digitalemMobilfunk

Idee: Dr. Carsten Ball, Rheinzabern

Bisherige drahtlose Verfahren zur Mauterhebung basieren auf speziell für diese Anwendungentwickelten Funksystemen mit proprietären Sende/Empfangsgeräten. Ein solches Modulwird z. B. hinter der Windschutzscheibe eines KFZs montiert und tritt beim Überfahreneiner Mautstelle in Funkkontakt mit der dort installierten Technik. Die Gebührenabrechnungerfolgt beispielsweise über eine Kreditkarte/Chipkarte, welche in das Sende/Empfangsgerätim Fahrzeug eingesteckt wird.

Der flächendeckenden Einführung solcher Systeme stehen jedoch geschätzte Investitionskosten vonmehreren Milliarden Euro entgegen.

Um das erforderliche Investitionsvolumen zu senken wird vorgeschlagen, dieMautgebührenerfassung auf Strassen mittels vorhandener bzw. demnächst eingeführterMobilfunktechnik kostengünstig zu lösen. Zur Nutzung von Diensten wie Internet,Diebstahlsicherung, Notruf-, Verkehrsleit-, Telemetrie- oder Diagnosefunktionen. planen die großenKFZ Hersteller, ihre Fahrzeuge zukünftig mit fest installiertem Mobilfunkequipment auszustatten.

Dadurch wird es möglich, zum Aufbau einer Mautstelle kostengünstige Mobilfunktechnik wiebeispielsweise eine oder mehrere Pico-/Mikro-Basisstationen einzusetzen. Deren Antennen werden sogerichtet und ihre Ausgangsleistung so dimensioniert, dass die Strasse optimal ausgeleuchtet ist.Mobilfunkequipment nach dem Ausbreitungsmodell RA250 ist für eine solche Applikationprädestiniert, da es für Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h ausgelegt ist.

Dabei spielt keine Rolle, ob ein bisheriger oder ein speziell für diese Anwendung neu freigegebenerFrequenzbereich verwendet wird.

Die Erfassung der Straßenbenutzer...