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Architektur für Multimediaterminals

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017406D
Original Publication Date: 2000-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25
Document File: 2 page(s) / 17K

Publishing Venue

Siemens

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Harald Heiske: AUTHOR

Abstract

Zeitgemäße PCs besitzen einen zentralen Ein-Aus-Schalter, mit dem die Stromversorgung für alle internen Komponenten des PCs gesteuert wird, d.h. entweder werden alle internen Komponenten mit Strom versorgt oder keine einzige. Dies war in der Vergangenheit kein Problem, da die damals in die PCs integrierten Standard- Komponenten - z.B. Festplatte, Festplattencontroller, CPU, Main Memory - alle zwingend notwendig waren für den Betrieb des PCs und ein separates Ein-Aus-Schalten der Komponenten wohl eher lästig denn hilfreich gewesen wäre.

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Information / Kommunikation

Architektur für Multimediaterminals

Idee: Harald Heiske, Augsburg

Zeitgemäße PCs besitzen einen zentralen Ein-Aus-Schalter, mit dem die Stromversorgungfür alle internen Komponenten des PCs gesteuert wird, d.h. entweder werden alle internenKomponenten mit Strom versorgt oder keine einzige. Dies war in der Vergangenheit keinProblem, da die damals in die PCs integrierten Standard- Komponenten - z.B. Festplatte,Festplattencontroller, CPU, Main Memory - alle zwingend notwendig waren für den Betriebdes PCs und ein separates Ein-Aus-Schalten der Komponenten wohl eher lästig dennhilfreich gewesen wäre.

Heute jedoch wandeln sich die klassischen PCs zu Multimediaterminals, indem zahlreichezusätzliche Multimediakomponenten in die PCs integriert werden wie z.B. CD-Player,Soundkarte, Radiokarte, TV-Karte, Telefonkarte. Mit Hilfe dieser Komponenten werdenMultimediadienste - z.B. Radiowiedergabe, Fernsehbildwiedergabe, Anrufbeantworter, Fax,Telefon, etc... - realisiert, die grundsätzlich ohne Unterstützung der Standardkomponentenbetrieben werden können.

Die Stromversorgung der Multimediakomponenten wird über den gleichen Ein-Aus-Schalter gesteuert wie die der Standardkomponenten, d.h. für eine Nutzung derMultimediakomponenten ist zwingend ein Anschalten aller Komponenten des PCserforderlich. Dies führt zu einer Reihe von Nachteilen:

·   Die Multimediadienste stehen erst zur Verfügung, wenn der PC nach dem Anschalten"hochgefahren" ist. Dies kann bei der Komplexität heutiger Betriebssysteme Minutendauern und steht somit im Widerspruch zu der Anforderung, die Multimediadienste 'ondemand' benutzen zu können.

·   Häufiges Ein- und Ausschalten der Festplatte reduziert deren Lebenszeit signifikant.

·   Erreichbarkeitsdienste wie Fax und Telefon können nur dann vollständig - d.h. alsErsatz der heutigen Fax- und Telefongeräte - in einen PC integriert werden, wenn derPC dauerhaft angeschaltet bleibt.

·   Den PC dauerhaft eingeschaltet zu lassen ist energiepolitisch nachteilig und häufigwegen der Laufgeräusche der Festplatte sowie der generellen Wärmeentwicklung derPCs unerwünscht.

Die Idee ist es, für die in einem PC integrierten Multimediakomponenten separate Ein-Aus-Schalter vorzusehen. Einzelne Komponenten eines als Multimedia- Terminal ausgebautenPCs werden durch den Benutzer gezielt aktiviert bzw. deaktiviert.

Siemens Technik Report

Jahrgang 3  Nr. 9  Oktober 2000

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Die Multimediakomponenten werden somit einzeln an- und ausgeschaltet werden. Um dasDrücken mehrerer Ein-Aus-Schalter für den Fall zu vermeiden, dass eine Aktivierung...