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In mechatronische Getriebesteuerung integrierte Drucksensoren

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017510D
Original Publication Date: 2001-Jan-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 3 page(s) / 133K

Publishing Venue

Siemens

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Bernd Jungbauer: AUTHOR [+4]

Abstract

Bei Neuentwicklungen elektrohydraulisch gesteuerter Automatikgetriebe werden in zunehmendem Maße die elektronischen Komponenten in das Getriebe integriert. Gründe dafür sind höhere Zuverlässigkeit und niedrigere Kosten, die durch den Wegfall von elektrischen und mechanischen Verbindungen entstehen.

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Verkehr

In mechatronische Getriebesteuerung integrierte Drucksensoren

Idee: Bernd Jungbauer, Regensburg; Christoph Lincke, Regensburg;Josef Loibl, Regensburg; Dr. Georg Mentzel, Regensburg

Bei Neuentwicklungen elektrohydraulisch gesteuerter Automatikgetriebe werden in zunehmendemMaße die elektronischen Komponenten in das Getriebe integriert. Gründe dafür sind höhereZuverlässigkeit und niedrigere Kosten, die durch den Wegfall von elektrischen und mechanischenVerbindungen entstehen.

Die zur Getriebesteuerung benötigten Aktuatoren (z.B. elektrohydraulische Drucksteller) undSensoren (für z.B. Drehzahl, Druck, Position, Temperatur) befinden sich bei bisherigenelektrohydraulischen Getriebesteuerungen schon im oder am Getriebe. Die außerhalb desGetriebes installierte elektronische Steuerung (z.B. Mikrocontroller, Speicher, Ein-, Ausgänge)werden über Kabel und Steckverbinder mit den Aktuatoren und Sensoren verbunden.

Alle für die elektrohydraulische Getriebesteuerung notwendigen Teile (Elektronik derGetriebesteuerung, Sensoren und Aktuatoren) sollen möglichst kostengünstig und mit hoherQualität in das Gehäuse integriert werden. Dabei ergibt sich das Problem, die integriertenKomponenten vor Öl und Metallspänen abzudichten.

Die hiermit beschriebene Lösung zeigt eine Variante zur Dichtung integrierter Drucksensoren inmechatronische Getriebesteuerungen. Die Drucksensoren messen den Hydrauliköldruck imGetriebe und besitzen als sensierendes Element entweder eine Stahl- oder eine Siliziummembran.Besitzen die Sensoren keine getriebeölresistenten Baugruppen, können die Sensoren zusammenmit der Steuerungselektronik in einem öldichten Gehäuse verbaut werden (Alternative 1). Sind dieSensoren vollständig getriebeölresistent, können sie an einer beliebigen Position in die Grundplatteder Getriebesteuerung integriert werden. Die elektrische Kontaktierung wird dabei durch eineleitende Verbindung an eine flexible Leiterplatte bzw. an ein Stanzgitter realisiert, so dass keinezusätzlichen elektrischen Verbindungskabel nötig sind (Alternative 2).

Die Integration eines Drucksensors in eine integrierte Getriebesteuerung ist mit dem Problem desAbdichtens der Schnittstelle Getriebesteuerung /   Hydraulikplatte verbunden. Die Abdichtung kannanstatt eines axialen O-Rings durch eine entsprechende Formdichtung erfolgen. Die Kontur derFormdichtung...