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Steuerung des Bahnbetriebs mittels Zeitweglinienbild

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017515D
Original Publication Date: 2001-Jan-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 6 page(s) / 348K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Wolfgang Mücke: AUTHOR

Abstract

Bisher sind im Eisenbahnverkehr verschiedene Personengruppen für Steuerung und Disposition verantwortlich, und zwar die Fahrdienstleiter und Disponenten. Sie verwenden verschiedene Bedienoberflächen für ihre Belange. Fahrdienstleiter nutzen Bedienoberflächen, die Außenanlagen, z. B. Gleise, Weichen, Signale usw. schematisch darstellen. Üblicherweise werden sogenannte Detail- und Übersichtsbilder eingesetzt.

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Verkehr

Steuerung des Bahnbetriebs mittels Zeitweglinienbild

Idee: Dr. Wolfgang Mücke, Vechelde

Bisher sind im Eisenbahnverkehr verschiedene Personengruppen für Steuerung und Dispositionverantwortlich, und zwar die Fahrdienstleiter und Disponenten. Sie verwenden verschiedeneBedienoberflächen für ihre Belange.

Fahrdienstleiter nutzen Bedienoberflächen, die Außenanlagen, z. B. Gleise, Weichen, Signale usw.schematisch darstellen. Üblicherweise werden sogenannte Detail- und Übersichtsbilder eingesetzt.

Disponenten arbeiten ebenfalls mit Darstellungen, die die Gleisanlage zeigen, auf denen imwesentlichen aber nur Zugstandorte mit den Zugnummern angezeigt werden, den sogenanntenZugnummernübersichten (ZN-Übersichten). Daneben arbeiten die Disponenten mitZeitweglinienbildern (ZWL-Bildern) oder grafischen Fahrplänen, die die Zuordnung von Zügenund Standorten in einem Koordinatensystem mit einer Weg- und einer Zeitachse darstellen. Aufdiesen Bildern kann man erkennen, an welcher Stelle sich ein Zug zu welcher Zeit befinden soll.

Weil die 2. Dimension des Zeitweglinienbildes für die Zeit benutzt wird, entfällt normalerweise dieInformation der genauen Gleisnutzung auf diesen Bild. Das Zeitweglinienbild stellt deshalbeigentlich nur den Ort auf der Strecke, jedoch nicht das genaue Gleis dar. Für die Disposition istdiese Darstellung ausreichend. Weil Fahrdienstleiter an zentralen Bedienplätzen ganze Streckenbedienen und weil die Fahrdienstaufgaben wie Zuglenkung immer mehr durch automatischeSysteme erledigt werden, übernehmen die Fahrdienstleiter immer mehr die Aufgaben vonDisponenten. Sie erhalten für ihre Aufgaben sowohl Detail- und Übersichtsbilder, als auch ZN-Übersichten und ZWL-Bilder. Dabei wurden jedoch bisher weiterhin die Detail- undÜbersichtsbilder für die Steuerung, die ZWL-Bilder für die Disposition benutzt.

Bisher wurde der Verkehr nur unter Nutzung von Detail- und Übersichtsbildern gesteuert.

Das hier vorgestellte ZWL-Bild erhält zusätzlich zu den bisherigen Information auchGleisnutzungsinformationen.

Dies wird dadurch gewährleistet, dass den Bahnsteiggleisen und den Streckengleisen Farbenzugeordnet werden. Betrachtet man die Zeitweglinie eines Zuges, so kann man an den Farben derLinie entlang den Abschnitten der Strecke die Gleise oder Routen erkennen, die der Zug aufseinem Zuglauf entsprechend dem Fahrplan benutzen soll. (siehe Anlage 1)

Siemens Technik Report

Jahrgang 4� Nr. 10� Januar 2001

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Auf den mehrgleisigen Strecken ist durch gleichartige Farbgebung über alle Teilstrecken dieGleisbenutzung für den Benutzer leicht erkennbar. In Bahnhöfen mit vielen Bahnsteiggleisen ist dieZuordnung der Farben zu den Bahnsteiggleisen nicht unbedingt offensichtlich. Durch einezusätzliche Farbkennzeichnung auf den Detail- und Übersichtsbildern (z.B. ein entsprechendfarbiger Punkt neben der Bahnsteigbezeichnung) kann auch eine klare Zuordnung dargestelltwerden. Diese Zuordnung ist für die Steueru...