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Umschaltung der Unterspanungsschwelle bei elektronischen Schützansteuerungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017549D
Original Publication Date: 2001-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 18K

Publishing Venue

Siemens

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Hans Rehaag: AUTHOR [+6]

Abstract

Elektronische Schützansteuerungen liefern zum Einschalten des Schützes eine hohe Anzugsleistung, die Werte bis in den Kilowattbereich erreichen kann. Hierdurch kann das speisende Netz so weit zusammenbrechen, daß die Ansteuerelektronik aufgrund der Unterspannungserkennung den Einschaltversuch abbricht. Jetzt springt die Netzspannung wieder auf den ursprünglichen Wert und ein erneuter Einschaltversuch erfolgt. Es kann daher zu einem periodischen Flattern bzw. Pumpen kommen wodurch Schütz und Elektronik beschädigt werden können. Bisher wurden die Kunden darauf hingewiesen ihre Versorgungsnetze niederimpedant auszuführen. Dies ist jedoch bei 24V-Netzen bei Strömen bis nahe 50 A kaum noch sinnvoll zu verwirklichen, da dann Impedanzwerte des Netzes unter 100 mOhm nötig werden können.

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Energie

Umschaltung der Unterspanungsschwelle bei elektronischenSchützansteuerungen

Idee: Hans Rehaag, Zepernick; Wolfgang Röhl, Berlin; Andreas Panke, Berlin;

Peter Schust, Berlin; Ibrahim Traoré, Berlin; Reinhard Zeuke, Berlin

Elektronische Schützansteuerungen liefern zum Einschalten des Schützes eine hoheAnzugsleistung, die Werte bis in den Kilowattbereich erreichen kann. Hierdurch kann dasspeisende Netz so weit zusammenbrechen, daß die Ansteuerelektronik aufgrund derUnterspannungserkennung den Einschaltversuch abbricht. Jetzt springt die Netzspannung wiederauf den ursprünglichen Wert und ein erneuter Einschaltversuch erfolgt. Es kann daher zu einemperiodischen Flattern bzw. Pumpen kommen wodurch Schütz und Elektronik beschädigt werdenkönnen.

Bisher wurden die Kunden darauf hingewiesen ihre Versorgungsnetze niederimpedantauszuführen. Dies ist jedoch bei 24V-Netzen bei Strömen bis nahe 50 A kaum noch sinnvoll zuverwirklichen, da dann Impedanzwerte des Netzes unter 100 mOhm nötig werden können.

Es wird vorgeschlagen, während des hohen Einschaltstromflusses entweder dieUnterspannungsgrenze der Elektronik auf einen niedrigeren Pegel abzusenken oder eine völligeAbschaltung der Unterspannungerkennung durchzuführen. Hierdurch wird dem Schütz dieMöglichkeit gegeben auch bei stark abgesunkener Eingangsspannung anzuziehen. Gegenübereiner permanenten niedrigen Abschaltschwelle ergibt sich jedoch der Vorteil, daß die durchVorschriften gegebenen Minim...