Browse Prior Art Database

Digitale Totzeitgenerierung für Brückentreiber-IC‘s

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017572D
Original Publication Date: 2001-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 18K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Marcus Nübling: AUTHOR [+2]

Abstract

Beim Betrieb von Brückenschaltungen kann es beim gleichzeitigen Einschaltzustand der Low- und Highside-Schalter zu hohen Querströme mit der Gefahr der Zerstörung der Brücke kommen. Auf Grund endlicher Schaltzeiten der Ausgangsstufen der Low- und Highside-Schalter kann dies beim einfachen Umschalten in beiden Richtungen geschehen. Daher werden in den zugehörigen Steuer- IC’s Totzeiten generiert, die nach dem Schalten der einen Seite das Schalten der Gegenseite jeweils in Abhängigkeit von der Bauart der Ausgangsstufen ggf. analog oder digital einstellbar verzögern. Bei der analogen Einstellvariante wird eine Kapazität mit einem durch einen externen Widerstand bestimmten Referenzstrom geladen. Bei Erreichen eines vorgesehenen Lade-zustands wird der entsprechende Ausgang geschaltet. Für diese Variante wird am Chip ein zusätzlicher Pin benötigt. Bei der digitalen Einstellvariante kann ein Zähler mit Dekodier-logik über eine vorhandene Schnittstelle von außen veranlasst werden, den Ausgang bei Erreichen eines vorgesehenen Zählerstandes freizugeben. Für diese Variante muss ein höherer Schaltungsaufwand für Oszillator, Zähler und Dekodierlogik getrieben werden.

This text was extracted from an ASCII text file.
This is the abbreviated version, containing approximately 52% of the total text.

-� � 122� � -

Industrie

Digitale Totzeitgenerierung für Brückentreiber-IC‘s

Idee: Marcus Nübling, München; Holger Heil, München

Beim Betrieb von Brückenschaltungen kann es beim gleichzeitigen Einschaltzustand der Low- undHighside-Schalter zu hohen Querströme mit der Gefahr der Zerstörung der Brücke kommen. AufGrund endlicher Schaltzeiten der Ausgangsstufen der Low- und Highside-Schalter kann dies beimeinfachen Umschalten in beiden Richtungen geschehen. Daher werden in den zugehörigen Steuer-IC’s Totzeiten generiert, die nach dem Schalten der einen Seite das Schalten der Gegenseitejeweils in Abhängigkeit von der Bauart der Ausgangsstufen ggf. analog oder digital einstellbarverzögern.

Bei der analogen Einstellvariante wird eine Kapazität mit einem durch einen externen Widerstandbestimmten Referenzstrom geladen. Bei Erreichen eines vorgesehenen Lade-zustands wird derentsprechende Ausgang geschaltet. Für diese Variante wird am Chip ein zusätzlicher Pin benötigt.Bei der digitalen Einstellvariante kann ein Zähler mit Dekodier-logik über eine vorhandeneSchnittstelle von außen veranlasst werden, den Ausgang bei Erreichen eines vorgesehenenZählerstandes freizugeben. Für diese Variante muss ein höherer Schaltungsaufwand für Oszillator,Zähler und Dekodierlogik getrieben werden.

Um einerseits den zusätzlichen Pin und andererseits den hohen Schaltungsaufwand zu vermeiden,wird erfindungsgemäß eine Mischung aus beiden Verfahren vorgeschlagen, wobei eine Kapazitätüber eine intern bereitgestellte Stromquelle geladen wird, der Lade-strom und damit die Totzeitaber über die vor...